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Honig – Interessante Medizin

In alten Sagen hört man immer wieder, dass die namhaften Götter des antiken Griechenland ihre Unsterblichkeit dem Honig verdanken. Das ist vielleicht etwas hoch gegriffen, aber Honig ist tatsächlich mehr als nur eine herrlich süße Gaumenfreude. Forschungen haben geradezu erstaunliche heilende Kräfte ergeben. Besonders auffallend ist seine antiseptische Wirkung.

Was ist das besondere am Honig?

Nüchtern betrachtet ist er nur eine übersättigte Zuckerlösung mit einem Zuckeranteil von 80%, der Rest ist Wasser. Dennoch wirkt er gegen allerlei Entzündungen und trägt zu einer schnellen Wundheilung bei. Schon Hippokrates hatte erkannt, dass sich durch die Verwendung Fieber senken lässt. Ebenso konnte er durch die Behandlung entzündete Wunden erfolgreich behandeln.

Forscher aus der Wissenschaft gehen davon aus, dass die Bienen bei ihrer Produktion spezielle Enzyme abgeben, die in der Lage sind, Mikroben abzutöten. Rund 180 Stoffe konnte man nachweisen, darunter auch Pinocembrin, ein natürliches Antibiotikum und die entzündungshemmende Kaffeesäure.

Honig ist vielfältig einsetzbar

Etwa 60 verschiedene und zum Teil sehr gefährliche Bakterienarten lassen sich mit Honig behandeln und abtöten. In der Medizin nutzt man Wundauflagen um Bakterien zu beseitigen, die gegen Antibiotika resistent geworden sind. Der enorm hohe Zuckeranteil trägt dazu bei, dass den Bakterien ihr wichtigster und zum Überleben notwendiger Grundstoff – das Wasser – entzogen wird.
Er zeigt seine positiven Wirkungen bei Erkältungen und Darmbeschwerden. Ist der Hals einmal entzündet, hilft eine Tasse heißer Tee oder Milch mit Honig umgehend. Wenn man auf dieses bewährte Hausmittel zurückgreift, sollte man darauf achten, dass der verwendete Honig nicht wärmebehandelt ist. Durch die Wärmebehandlung verliert er einen Großteil der wichtigen und entzündungshemmenden Enzyme. Auch ohne krank zu sein, empfiehlt es sich, des Öfteren eine Portion Honig zu genießen. Durch den hohen Anteil von Frucht- und Traubenzucker – zusammen etwa 70% – bekommt der Körper eine kräftige Energie-Spritze. Die im Honig gelösten Wirkstoffe tragen zu einer deutlich besseren Kondition und Konzentration bei.

Honig als Medizin

Honig als Medizin @iStockphoto/ivanmateev

Fazit

„Medizin, die schmeckt, wirkt nicht“. Diese alte Weisheit muss man spätestens jetzt völlig neu überdenken. Die vielen positiven Eigenschaften des Honigs sprechen eine zu deutliche Sprache. Und da sogar unsere Schulmedizin den Honig immer öfter anwendet, um speziell seine Kräfte zur Wundheilung zu nutzen, kann man hier auch nicht mehr nur von einem alten Hausmittel aus Großmutters Zeiten sprechen.
Natürliche Medizin ist generell auf dem Vormarsch, auch wenn es in diesem Sektor noch viel zu erforschen gibt. Die Pharmaindustrie hat über die Jahre eine Vielzahl hochwirksamer chemischer Medikamente auf den Markt gebracht, die leider fast alle einige Nebenwirkungen mitbringen. Honig – die Medizin aus der Natur – ist frei von Nebenwirkungen und schmeckt dabei auch noch unvergleichlich gut.

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