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Kaffee – das schwarze Gold

Kaffee wird fast überall getrunken. Sein Geschmack und seine anregende Wirkung machen ihn zu einem der weltweit bekanntesten und beliebtesten Getränke. Dabei wissen die Konsumenten oftmals gar nicht mehr, woher dieses Getränk eigentlich stammt und wie das dunkelbraune Pulver, welches man zuhause allmorgendlich in den Filter der Kaffeemaschine füllt, hergestellt wird.

Die Hauptanbaugebiete von Kaffee befinden sich in Mittel- und Südamerika, in Afrika und in Asien. Beim Anbau der beliebten Arabica-Bohne führen Brasilien und Kolumbien, während die Robusta-Bohne zu einem großen Anteil aus Vietnam und aus dem afrikanischen Staat Elfenbeinküste stammt.

Bei der Produktion von Kaffeepulver beginnt alles mit kleinen roten Früchten, die an Beeren erinnern. Ein Umstand, dessen sich nur wenige Konsumenten bewusst sind. Im Inneren dieser roten Früchte steckt das, worauf es ankommt: Die Kaffeebohnen. Aber auch hier muss man sich wundern: Diese haben keineswegs nach der Ernte bereits die bräunliche Färbung, die wir kennen – sie sind grün. Auf dem Weg zu einer frisch aufgebrühten Tasse Kaffee steht nun erst einmal das Trocknen und das anschließende Rösten der Bohnen – erst bei dem letzten Schritt wird ihnen das Aussehen verliehen, welches wir alle kennen. Mehr Infos finden Sie auf Die Kaffeeseite

Das Rösten der Kaffeebohnen ist der erste Punkt, an dem Kaffeeliebhaber unterschiedliche Prozeduren schätzen: Während wir in Deutschland in aller Regel bereits fertig geröstete Bohnen kaufen – zumeist auch schon zu einem feinen Pulver gemahlen – werden zum Beispiel in der Türkei die Bohnen oftmals noch selbst geröstet und gemahlen. Die Türken schwören darauf, dass nur auf diese Weise ein optimales Geschmackserlebnis erreicht werden kann. Das Rösten wird dann jedes Mal, bevor man einen Kaffee genießen will, durchgeführt und findet in der heimischen Küche unter Zuhilfenahme einer großen Pfanne statt.

Kaffeebohnen

Kaffeebohnen @iStockphoto/ansonsaw

Kauft man bereits fertig geröstete Bohnen, können diese entweder von einem Großröster stammen oder von einem kleinen Röstbetrieb. Hier unterscheiden sich die angewendeten Methoden erheblich. Großröstereien greifen um die große Menge von Bohnen rösten zu können auf große Heizkessel zurück. Kleinere Betriebe hingegen arbeiten teilweise durchaus noch mit einem traditionellen Verfahren: Der langsamen offenen Röstung, bei der die Bohnen ständig in Bewegung gehalten werden müssen. Kenner schwören auf Kaffees, die auf diese Weise geröstet wurden: Die einzelnen Aromen der Bohnen könnten sich hierbei besser entwickeln, sodass man einen intensiveren Geschmack genießen kann.

Die Röstung bleibt aber nicht der einzige Punkt, an dem es unterschiedliche Vorlieben gibt. Auch die Zubereitung von Kaffee unterscheidet sich in den einzelnen Ländern dieser Welt. Auch bei den Deutschen sehr beliebt ist dabei die italienische Art der Zubereitung: Hier wird der Kaffee in der Regeln nicht gefiltert, sondern oft in den bekannten kleinen silbernen Kannen aufgebrüht und je nach Belieben entweder als starker Espresso oder als mit Milchschaum versehender Cappuccino getrunken – weitere Varianten haben sich darüber hinaus entwickelt und erobern auch unsere Cafés, allen voran der Latte Macchiato.

Im Orient hingegen wird Kaffee ganz anders zubereitet: Hier finden viele unterschiedliche Gewürze Eingang in das aromatische Getränk, etwa Zimt oder Kardamom. Zudem wird Kaffee hier – ähnlich wie Tee – immer mit viel Zucker getrunken, Milch hingegen spielt keine Rolle. Wie man bereits an diesen beide grundverschiedenen Arten der Kaffeezubereitung erkennt, ist das aromatische Heißgetränk ungemein vielseitig. Nutzen Sie diese Vielseitigkeit und probieren Sie die unterschiedlichen Varianten – Sie werden begeistert sein!

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