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Klassiker im Wandel – Wohin geht die Jeansmode?

Der Modeklassiker schlechthin ist wohl die Jeans. Auch wenn das Grundmodell immer gleich geblieben ist, so unterliegt auch der Klassiker gewissen modischen Einflüssen. Welche Richtung schlägt die Jeans in diesem Jahr ein?

Lässig: Die Boyfriendjeans

Obwohl man es vermutet, haben Boyfriendjeans nicht zwangsläufig etwas mit der besseren Hälfte zu tun. Gemeint ist eher der Schnitt dieser Jeans. Man trägt diese Hosen in der Regel ca. zwei Nummern zu groß. Durch diese besondere Weite ergibt sich ein angesagter und vor allem bequemer Look. Tragen kann die Boyfriendjeans grundsätzlich Mann und Frau. Besonders praktisch ist der Look, da kleine Unebenheiten der Figur hervorragend verhüllt werden. Trägt man zur weiten Jeans allerdings kein körperbetontes Oberteil, wirkt das gesamte Erscheinungsbild schnell „sackig“ und langweilig.

Jeansmode

Jeansmode @iStockphoto/Jacob Wackerhausen

Fast wie in den 50ern: Die 7/8-Röhrenjeans

Auch wenn in diesem Jahr die weiten Hosen wieder auf dem Vormarsch sind, so kann sich die Röhrenjeans dennoch behaupten. Allerdings wird sie in diesem Jahr etwas kürzer getragen. Besonders gefragt sind die 7/8-Schnitte, deren Erscheinungsbild schon beinahe an die Caprihosen aus 1950er Jahren erinnert. Besonders elegant wirkt die 7/8-Jeans – genau wie alle Röhrenjeans – in dunklen Farben. Achtet man beim Kauf auf einen hohen Stretch-Anteil, schmiegt sich das Beinkleid hervorragend an die Figur an und ist zudem besonders angenehm zu tragen.

Die 80er kommen zurück

Seit den 1980er Jahren waren sie verschwunden, nun kommen sie zurück: Jeans mit weißen Flecken. Dieser Batiklook, der schon in den 1980ern die Geschmäcker strapazierte, ist im Modejahr 2013 wieder ganz vorn dabei. Der Schnitt spielt dabei eher die zweite Geige, getragen können solche Jeans mit weitem Schnitt oder als Röhre. Besonders zeitgemäß wirken solche Hosen natürlich mit modernen Print-Shirts oder einer rockigen Lederjacke.
Untenrum kann der Look optimal durch ein Paar trendige Sneakers abgerundet werden.

Fazit

Im Modejahr 2013 sollte in puncto Jeans wohl wirklich jeder auf seinen Geschmack kommen. Enge Röhrenjeans können genauso getragen werden wie die weit geschnittenen Modelle. Die Freunde schlichter Farben kommen genau so wie die Fans der 80er Jahre auf ihre Kosten. Batik-Look und auch „stonewashed“ Jeans stehen ganz hoch im Kurs. Der perfekte Look stellt sich natürlich erst dann ein, wenn das Gesamtbild passt. Zur weiten Jeans ein enges Oberteil, zur Röhrenjeans ruhig das weite Oberteil. Kombiniert mit den neuesten Werken der Schuhmode lässt sich so im Handumdrehen ein ganz individueller Look kreieren, mit dem man garantiert auffällt!

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