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Mit Wechsel des Stromanbieters Geld sparen

Wer kennt sie nicht, die permanent steigenden Strompreise? Trotz der Liberalisierung des Strommarktes klettern die Preise immer wieder auf neue Rekordhöhen. Gerade jetzt ist es für jeden interessant, sich den günstigsten Anbieter heraus zu suchen und ohne bürokratische Hürden den Anbieter wechseln zu können.

Als ersten Schritt sollte man im Internet die Strompreise vergleichen. Dies lässt sich kostenlos in eigens dafür eingerichteten Portalen umsetzen. Nach der Eingabe des Wohnortes und des jährlichen Stromverbrauches erhält der Interessent umgehend den für ihn günstigsten Anbieter angezeigt und erhält ein vollständiges Bild der für seine Region vorhandenen Angebote. Nun muss der für die eigenen Verhältnisse passende Tarif ausgewählt werden. Sei es nun ein spezieller Tarif für einen Singlehaushalt, ein Familientarif oder ein innovativer Ökostromtarif: Der Wechsel zu einem anderen Anbieter kann im günstigen Falle eine Ersparnis von bis zu 400 Euro jährlich bringen.

Energiesparlampe

Energiesparlampe @iStockphoto/uwe mayer

Hat man sich nun für einen Anbieter entschieden, kann man über das ensprechende Internetportal die Unterlagen für einen Wechsel anfordern. Der neue Anbieter regelt im Normalfall alle erforderlichen Schritte für einen Wechsel. Bei Stromverträgen gibt es unterschiedliche Modelle, für die man sich entscheiden kann, abhängig vom Angebot des Stromanbieters. Der Standardvertrag bietet normale Kündigungsfristen, eine monatliche Abschlagszahlung und fordert keine langfristige Vertragsbindung.

Wer Wert auf eine Preisgarantie legt, bindet sich für eine längere Frist an seinen neuen Vertragspartner. Die Preise hier sind in der Regel teurer als die Preise bei den Standardverträgen. Der Vorteil ist hier die Preisgarantie, etwaige Preiserhöhungen werden während der vereinbarten Vertragslaufzeit nicht an den Verbraucher weiter gegeben.

Bei Stromlieferverträgen mit Sonderabkommen sollte man sehr vorsichtig sein. Hier werden Kautions-, Bonus- und Vorauszahlungen fällig. Es sind zwar häufig die billigsten Angebote, jedoch sollte man sich die Vertragsbedingungen sehr sorgfältig durchlesen und genau kalkulieren. Zur Kaution muss hier ein zusätzlicher Sonderabschlag gezahlt werden, der bei Vertragsbeginn fällig ist und nicht verzinst wird. Dieser Sonderabschlag wird bei Vertragsende wieder zurückgezahlt. Bei einer Vereinbarung mit Vorauskasse wird der Strom für die Laufzeit von einem Jahr im Voraus fällig.

Bei einem Anbieterwechsel brauchen Sie keinen neuen Stromzähler, der neue Versorger regelt mit dem Eigentümer der Zähleranlage den Datenaustausch und gegebenenfalls auch die Zählerablesung. Am Tag des Wechsels sollte man den aktuellen Zählerstand ablesen und ihn dem alten und dem neuen Anbieter mitteilen. Eine telefonische Mitteilung ist hier völlig ausreichend.

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