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Modisches Accessoire: Die Krawatte

War die Krawatte lange als steifes und konservatives Kleidungsstück verschrien, das hauptsächlich aus beruflichen Gründen getragen werden musste, so entwickelt sie sich heute mehr und mehr zurück zu einem modischen Accessoire, das auch im privaten Rahmen immer beliebter wird. Es ist somit kein Maßanzug mehr nötig, um die Krawatte als modisches Accessoir zu tragen.

Krawatte ist nicht nur Dienstkleidung

Das kennt man: Im Büro, bei der Bank, beim Geschäftsessen oder beim Kongress – überall in diesen Bereichen tragen Männer Krawatten. Ganz einfach, weil es der Berufsstand so verlangt. Die Krawatte ist allerdings längst nicht mehr nur lästige Berufskleidung, sondern entwickelt sich geschäftlich wie auch privat zu einem gern genommenen Accessoire. Besonders in der Berufswelt erfreuen sich moderne und farbenfrohe Modelle großer Beliebtheit. Sie lassen jeden Mitarbeiter trotz dunklem Anzug individuell erscheinen und aus der Menge herausragen.

Die richtige Krawatte wählen

Der Trend geht ganz klar zur Farbe. Das graue oder schwarze Einerlei der Business-Anzüge ist schließlich trist genug. Um optisch und modisch aufzufallen, wählen immer mehr Männer neben einer auffallenden Krawatte auch farbintensive Hemden. Aber Vorsicht, weniger ist dennoch oft mehr! Die Kombination aus Hemd und Krawatte sollte keineswegs zu „bunt“ werden, da besonders die geschäftlich geforderte Schlichtheit sonst verloren geht. Zudem muss die Krawatte farblich und im Muster zum getragenen Hemd passen.

Krawatte

Krawatte @iStockphoto/Camilo Jimenez

Wählt man beispielsweise ein gestreiftes Hemd, sollte die Krawatte keine Streifen haben, sondern eher einfarbig ausfallen. Zur gestreiften Krawatte passt wiederum ein unifarbenes Hemd. Modisch und geschäftlich sind Krawatten in verschiedenen und kräftigen Farben durchaus erlaubt. Sie können einfarbig, gestreift oder kariert sein. Motivkrawatten oder andere Muster liegen nicht nur neben dem aktuellen modischen Geschmack, sondern wirken vor allem im Geschäftsbereich nur wenig seriös.

Krawatte kaufen und binden

Beim Kauf einer Krawatte kommt es nicht nur auf gute Farben oder Muster an, sondern auch auf das Material, aus dem die Krawatte hergestellt ist. Vor allem preisgünstige Modelle bestehen oftmals zu 100 Prozent aus reinem Polyester. Leider sieht man solchen Krawatten oft auch ihren günstigen Preis an. Ungeschlagen in Optik und Tragekomfort sind nach wie vor Modelle aus reiner Seide.

Auch das Binden der Krawatte will gelernt sein. Nicht jeder Krawattenknoten passt zu jedem Hemd. Vor allem die Kragenform ist bei der Wahl des Knotens entscheidend. Bei einem schmalen Kragen darf auch der Krawattenknoten nicht zu groß ausfallen. Verwendet man ein Hemd mit einem modisch breiten Haifischkragen, so ist ein großer Winzerknoten oft der Knoten der Wahl.

Fazit

Krawatten entwickeln sich nicht zu Unrecht wieder zu einem modischen Accessoire. Die aktuellen Modelle können durch besonders gelungene Mustervariationen und kräftige Farben überzeugen und lösen die tristen und langweiligen Modelle vergangener Jahre endlich ab.

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