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Olivenöl: Schönheit aus der Olive

Dass Olivenöl eines der gesündesten und schmackhaftesten Speiseöle ist, wissen die meisten Menschen spätestens, seitdem fast sämtliche Fernsehköche regelmäßig in Begeisterungsstürme ausbrechen, wenn von diesem besonderen Öl die Rede ist. Aber Olivenöl kann noch viel mehr: Nicht nur innerlich angewendet ist es ein Kraftpaket, sondern auch die äußere Anwendung kann wahre Wunder in Sachen Beauty bewirken.

Besonders wichtig sind dabei die besonderen Inhaltsstoffe des Öls, allen voran die Antioxidantien Vitamin A und Vitamin E. Die nämlich machen den freien Radikalen, die uns altern lassen, einen Strich durch die Rechnung. Selbst die alten Griechen, die zwar noch nicht wussten, woher die positive Wirkung des Öls im Detail stammt, verwendeten Olivenöl nicht nur als Nahrungs-, sondern auch als Pflegemittel. Zum Einsatz kam es zum Beispiel bei ausgedehnten Reinigungszeremonien, die sich übrigens gar nicht so stark von unserem heutigen Trend zu Wellness-Anwendungen unterscheiden.

Was kann Olivenöl?

Das Öl verleiht der Haut Zartheit und Geschmeidigkeit, strafft sie und kann auf diese Weise sowohl Fältchen vorbeugen als sie auch mindern. Manch einer wird jetzt sagen: Aber so wirklich gut riecht das Öl ja nicht… Besitzer von empfindliche Nasen können aber beruhigt werden: Der Duft des Öls verfliegt bei der Anwendung schnell. Wem selbst das zu viel ist, sei auf die unterschiedlichsten Pflegeprodukte verwiesen, die sich die Wirkung des Olivenöls zu Nutzen machen. Hier ist die Produktpalette schier unerschöpflich: Von Seifen über Duschgels bis zu Gesichtscremes gibt es alles, was das Herz – und die Haut – begehrt.

Olivenöl zur Massage

Für alle Mutigen seien hier ein paar Tipps gegeben, wie man im Handumdrehen aus dem Öl, das normalerweise seinen Stammplatz in der Küche hat, Beautyprodukte im Do-it-Yourself-Verfahren herstellen kann.
Fangen wir doch einmal mit etwas ganz Entspannendem an, für das es noch nicht einmal einer Vorbereitung bedarf: Olivenöl als Massageöl. Der Einsatz von Öl bei einer entspannenden Massage dient dazu, verspannte Körperpartien besser kneten und locker zu können. Warum nicht dabei auch gleich ein Öl verwenden, dass der Haut eine reichhaltige Pflege zukommen lässt? Die Haut wird durch die Verwendung von Olivenöl unglaublich zart und geschmeidig. Ein Effekt, der noch über die Massage hinweg andauert.

Olivenöl

Olivenöl @iStockphoto/Luis Carlos Jiménez del Río

Kurpackungen selbst gemacht

Ein weitere Tipp: Nach dem Haarewaschen pures Olivenöl in die Haare einmassieren und ca. zwei Stunden unter einem Handtuchturban einziehen lassen, danach gründlich auswaschen. Die Prozedur verleiht ihrem Haar einen unglaublichen Glanz. Eine andere Möglichkeit: Durch Mischen des Olivenöls mit anderen Substanzen können viele Pflegeprodukte hergestellt werden, die man für sein alltägliches Wohlfühlprogramm bestens gebrauchen kann, etwa Gesichtsmasken und Peelings. Für die Herstellung einer pflegenden Gesichtsmaske mischen Sie am besten einen guten Esslöffel Olivenöl mit Heilerde und lauwarmen Wasser, sodass eine cremige Substanz entsteht, die ohne großartiges Tropfen auf das Gesicht aufgetragen werden kann. Nachdem eine Viertelstunde Einwirkzeit vergangen ist und Sie die Maske mit lauwarmen Wasser von Ihrem Gesicht entfernt haben, werden Sie merken, wie beruhigt Ihre Haut ist und vor neuer Energie strahlt. Fällt die Wahl auf ein Peeling, mit dem man abgestorbene Hautschüppchen im Gesicht aber auch am Körper schonend entfernen kann, sollten sie ebenfalls nicht auf Olivenöl verzichten. Peelings können die Haut nämlich stark austrocknen – ein Effekt, dem das Öl entgegenwirken kann. Mischen Sie hierfür einfach gemahlene Mandeln und Öl zu einer Paste und massieren Sie diese in kleinen, kreisförmigen Bewegungen in die betroffenen Stellen ein. Abspülen, fertig!