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Peelings und pflegende Schönheitsmasken

Wer mit problematischer Haut zu kämpfen hat, behilft sich häufig mit entspannenden und verwöhnenden Schönheitsmasken und Peelings, um diese auszugleichen. Doch auch bei normaler Haut kann ein entsprechendes Schönheitsprodukt zum Wohlbefinden und zur Pflege beitragen. Dabei gilt es nicht allein das Augenmerk auf das Gesicht zu lenken, sondern auch der Körperhaut eine kleine Auszeit zu gönnen.

Peelings für zarte Haut

Die oberste Hautschicht, die Epidermis, umfasst mehrere Hautschichten und wird zu oberst von der Hornschicht bedeckt. Diese sorgt im gesunden Zustand für ein strahlendes Aussehen. Umgekehrt zeigt sie auch Belastungen schnell an. Sie wird trocken, spröde oder neigt zu inneren Störungen wie beispielsweise akneähnlichen Erkrankungen, die beispielsweise auch durch Stress und falsche Ernährung gefördert werden können. Von außen strapazieren Verletzungen, starke Sonneneinstrahlungen, trockene Heizungsluft oder Kälte die Haut. Um mit diesen Strapazen fertig zu werden, müssen alte Zellen abgestoßen werden und gleichzeitig neue Zellen nachfolgen.

Durch das Reizen der Haut mit leichten Peelingsubstanzen wird die untere Schicht zur Zellerneuerung angeregt, während die abgestorbenen Zellen der Hornschicht „abgerieben“ werden. Nach kurzer Massage mit der Peelingsubstanz wird die Haut geklärt und anschließend neue Nährstoffe in Form von Cremes oder Schönheitsmasken zugeführt. Zur Wahl stehen handelsübliche Peelings für zuhause sowie professionelle Varianten wie Fruchtsäure-Peelings in Kosmetikstudios und Schönheitskliniken. Je nach Körperpartie werden dabei sehr feine (Gesicht) bis gröbere Peelingsubstanzen (Fuß- oder Körperpeeling) für die Verfeinerung der Hautstruktur genutzt.

Verwöhnen mit Schönheitsmasken

Ist die Haut gründlich gereinigt, kann man ihr mit ein wenig Zeitaufwand ein kleines Verwöhnprogramm gönnen. Schönheitsmasken führen der Haut neue Nährstoffe zu und ermöglichen die intensive Aufnahme durch eine Einwirkzeit von ca. 20 Minuten. Gesichtsmasken werden dabei nicht nur zur Verschönerung der Haut, sondern gleichzeitig zur Steigerung des Wohlbefindens genutzt, in dem man über angenehme Düfte, z.B. ätherische Öle, die Sinne stimuliert.

Peelings

Peelings @iStockphoto/Fly_dragonfly

Nach der Einwirkzeit sollte das Gesicht sorgfältig gereinigt und Maskenreste gegebenenfalls mit einem Gesichtswasser entfernt werden. Nach einer solchen Maske erstrahlt die Haut fit und prall, fühlt sich zart und geglättet an. Ebenso wie Peelings können auch Schönheitsmasken im Handel für den Heimgebrauch erstanden, wahlweise aber auch im Kosmetikstudio in einer Behandlung genossen werden.
Schönheitsmasken selbst machen

Wenn Geschäfte und Kosmetikstudios bereits geschlossen haben, kann man sich mit einem Blick in den Kühlschrank auch leicht selbst eine pflegende Schönheitsmaske herstellen. Als Klassiker gilt die Gurkenmaske, bei der Naturjogurt mit etwas Zitronensaft vermischt auf die Haut aufgetragen und diese mit dünnen Gurkenscheiben belegt wird. Wer möchte, kann die Gurke püriert auch direkt in die Masse einfügen. Die Wirkstoffe der Gurke wirken zusammenziehend auf die Haut und verkleinern somit große Poren.
Feuchtigkeitsspendend sind auch die meisten Obstsorten. Eine halbe Papaya, Ananas oder auch ein Pfirsich lassen sich mit zwei Teelöffeln Quark und einem Teelöffel Honig zu einem wahren Schönheitselixier vermischen.

Tipps für die Self-made-Maske

Selbstgemachte Pflegemasken sind besonders gut verträglich, da sie keinerlei Konservierungs- oder Hilfsstoffe benötigen, die in handelsüblichen Produkten vorhanden sind. Diesen Vorzug sollte man nutzen und auf unbehandelte oder Bioprodukte bei der Herstellung zurückgreifen. Die Haut wird durch die Maske besonders aufnahmefähig für neue Nährstoffe, gleichzeitig nimmt sie aber angebotene Gift- und Schadstoffe ebenso verstärkt auf. Allergieauslösende Früchte sollte der Nutzer dabei selbstverständlich meiden. Auch die Haltbarkeit selbstgemachter Kosmetik sollte bedacht werden. Optimal ist die Herstellung kurz vor der Anwendung. Gekühlt halten sich die selbst gemachten Schönheitsmasken zwar ein bis zwei Tage, verlieren währenddessen jedoch einen Teil ihrer Wirkstoffe und können Keimen einen Nährboden bieten. Aufgetragen wird eine solche Maske wahlweise mit den Händen oder mit einem entsprechenden Maskenpinsel. Nach einer Einwirkzeit von ungefähr 20 Minuten ist eine gründliche Reinigung erforderlich, der eine leichte Tagespflege folgen sollte.