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Regelmäßige Bewegung

Bewegung ist einer der wichtigsten Faktoren für Gesundheit und körperliches Wohlbefinden. Als Ausgleich zum stressigen Alltag und als aktive Freizeitgestaltung sollte also zumindest gemäßigte sportliche Aktivität nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken sein. Aber bewegen wir uns denn ausreichend? Und welche Form ist denn die richtige?

Ich habe schon genug Bewegung

Wer tagtäglich ins Büro hetzt, von Sitzung zu Sitzung jagt, zwischen Kindergarten, Küche und Supermarkt pendelt oder Unitreppen im Laufschritt nimmt, glaubt vielleicht, sich ausreichend zu bewegen. Unglücklicherweise duldet der Körper dies jedoch nur als notwendiges Übel und honoriert es keinesfalls als Beitrag zur Gesunderhaltung. Es hilft alles nichts – wer seinem Organismus wirklich etwas Gutes tun will, muss sich für eine Sportart entscheiden, sich selbst zuliebe. Aber wer die Wahl hat… Joggen oder Schwimmen? Radlverein oder Fitnessstudio? Krafttraining oder Ausdauersport? Allein oder in der Gruppe? Herrje! Wie soll man da das Passende finden? Ausprobieren!

Was wünschen wir uns denn? Und was wünscht unser Körper?

Sehr hilfreich bei der Entscheidungsfindung sind stets die eigenen Bedürfnisse. Eventuell gab es eine ärztliche Empfehlung, die die „Marschrichtung“ schon ungefähr vorgibt. Wenn nicht, umso besser. Also, worum geht es dem zukünftigen Sportler? Gewicht reduzieren, Fitness verbessern? Rückenmuskulatur stabilisieren? Oder geht es weniger um das „Was“, sondern mehr ums „Wie“? Gerade Senioren genießen oft das Gemeinschaftsgefühl beim gemeinsamen Training, die Inhalte rücken etwas in den Hintergrund. Wer sich selbst hohe Ziele steckt, fühlt sich hingegen vielleicht durch Trainingsgenossen gestört oder unter Druck gesetzt. Sind die persönlichen Wünsche und Ziele erst einmal definiert, entscheidet es sich gleich viel leichter.

Bewegung

Bewegung @iStockphoto/Jim Parkin

Auf in die Natur…! Oder in den Fitnesskeller

So unterschiedlich wie die körperlichen Bedürfnisse und Ziele sind auch die räumlichen Gegebenheiten, in denen gesportelt werden kann. Nicht jeder hat weite Wiesen und lichte Wälder vor der Haustür, um darin dem Nordic Walking zu frönen. Ob das örtliche Fitnessstudio wirklich zu einem passt, zeigt sich auch erst nach einigen Besuchen. Wer sich hier nicht wohlfühlt, wird nicht erfolgreich trainieren. Reicht die Motivation aus, um sich regelmäßig im heimischen Wohnzimmer auf der Yogamatte zu verbiegen?

Muss man meilenweilt fahren, um das nächste Schwimmbad zu erreichen? Ja, auch praktische Erwägungen müssen wohl in die Entscheidung mit einfließen. Schließlich soll ein gesundes Maß Bewegung ein fester und vor allem angenehmer Part unseres Lebens werden, und nicht als komplizierte Pflichtübung missmutig erledigt werden. Nicht zuletzt bestimmen der Tagesablauf und die persönliche Leistungskurve ganz maßgeblich die Wahl „unseres“ Sportes. Nicht jeder kann und will vor der Arbeit mehrere Kilometer laufen, manch einer zieht lieber zu später Stunde seine Bahnen im Schwimmbecken. Viele Hobbysportler können gar nicht mehr auf ihre tägliche „Dosis“ Bewegung verzichten, Anfängern reicht vielleicht ein bewegungsintensives Wochenende.

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