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Saunaregeln – Schwitzen leicht gemacht

Schwitzen ist eine Wohltat für Körper und Seele. Für viele Menschen ist hierfür ein Besuch in einer Sauna genau das Richtige. Man schwitzt „professionell“, danach sorgt ein kurzer Aufenthalt an der frischen Luft für die Zufuhr von Sauerstoff, ein kühles Getränk füllt den Flüssigkeitshaushalt des Körpers wieder auf und im Ruheraum entspannt man sich von den Strapazen des Alltags. Viele „Neulinge“ sind beim ersten Besuch in der Sauna verunsichert, wie ein richtiger Ablauf denn nun auszusehen hat. Folgende Regeln sollen helfen, das Saunabad günstig zu nutzen und dessen positive Wirkung voll auszuschöpfen.

An erster Stelle steht das Wohlbefinden

Das Saunabad ist kein exakt geregeltes Bad, d.h. an erster Stelle steht Ihr Wohlbefinden! Saunaanfänger können ein Saunabad durchaus früher als empfohlen verlassen, achten Sie hier am besten auf Ihr Gefühl. Bei einem vollständigen Saunabesuch sollten Sie bis zu zwei Stunden Zeit einplanen, schließlich wird Entspannung groß geschrieben. Alles andere würde Ihren Körper bloß unnötig belasten!

Sauna

Sauna @iStockphoto/scantaur

Wie funktioniert es?

Starten Sie mit einer reinigenden Dusche und trocknen Sie sich danach gut ab. Trockene Haut beginnt schneller zu schwitzen, ein warmes Fußbad vor dem Saunagang fördert diesen Vorgang zusätzlich. Danach geht’s ab in den Saunaraum. Achten Sie darauf, dass Ihr Liegetuch groß genug ist, um es unter den gesamten Körper legen zu können. Alles andere wird nicht gerne gesehen! Der Aufenthalt im Saunaraum sollte kurz, aber intensiv sein. Da warme Luft nach oben steigt, ist es auf den mittleren und oberen Bänken heißer. Saunaanfänger sollten daher eher auf der unteren oder mittleren Schiene – sitzend oder liegend – beginnen. Acht bis fünfzehn Minuten reichen völlig aus. Achten Sie darauf, sich in den letzten zwei Minuten aufzusetzen, um Ihren Kreislauf wieder an die aufrechte Haltung zu gewöhnen. In manchen Saunen werden, sozusagen als Höhepunkt, Aufgüsse durchgeführt. Verlassen oder betreten Sie den Saunaraum nicht während eines solchen Aufgusses.

Was passiert „danach“?

Nach Verlassen des Saunaraumes empfiehlt es sich, nicht sofort unter die Dusche zu gehen, sondern den Körper erst mal an der frischen Luft abzukühlen. Auf diese Weise tankt Ihr Körper den jetzt dringend benötigten Sauerstoff. Viele öffentliche Saunabereiche bieten hierfür einen eigenen Balkon oder eine nicht einsehbare Wiesenfläche an. Erst danach sollte es unter die Dusche gehen. Bei Benutzung eines Tauchbeckens bitte vorher den Schweiß abspülen! Nach der Abkühlung sorgt ein warmes Fußbad für ein wohliges Wärmegefühl und fördert den Temperaturausgleich des Körpers. Im Anschluss daran haben Sie sich eine kleine Erholungspause im Ruheraum redlich verdient. Weitere Saunagänge sind gleich durchzuführen, mehr als drei sollten es aber nicht sein.

Was sollte man sonst noch wissen?

Um den Effekt des Entschlackens nicht zu beeinträchtigen, sollten Sie während des Saunabades besser nichts trinken. Haben Sie den letzten Saunagang abgeschlossen, dürfen Sie Ihren Körper natürlich wieder ordentlich mit Flüssigkeit verwöhnen. Empfehlenswert sind kalzium- und magnesiumreiche Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte – auf Alkohol sollten Sie besser verzichten!

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