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Schnell abnehmen: So wird es was mit Ihrer Diät

Irgendwann steht es einfach fest: Es muss etwas getan werden, der Speck muss weg! Zu dieser Erkenntnis wird ein Jeder, der das eine oder andere Pfund mehr auf die Waage bringt, früher oder später einmal kommen. Es ist einfach viel zu frustrierend, wenn man feststellen muss, dass das chice Kleid oder aber die sportliche Shorts aus dem letzten Sommer nicht mehr passt. Auch der eigene Anblick im Spiegel wird mit steigender Kiloanzahl immer unerträglicher.

Einsicht ist zwar der erste Schritt zur Veränderung, aber wie geht es nun weiter? Oftmals verebbt eine anfängliche Abnehm-Euphorie schon nach wenigen Tagen. Das Unternehmen erscheint einem als zu entbehrungsreich und als zu anstrengend. Dabei kann man mit ein paar Tipps Schritt für Schritt seiner Traumfigur näher kommen.

Sport ist Mord – für Kilos

Mit das wichtigste bei einer Diät ist, dass diese begleitet wird durch sportliche Betätigung. Nur auf diese Weise können Sie Ihrem Wunschgewicht näher kommen, ohne zu hungern. Optimal ist es, wenn Sie sich genügend Zeit freischaufeln können um zwei- bis dreimal pro Woche eine Sporteinheit zu absolvieren. Bei der Entscheidung, welche Sportart es denn sein soll, haben Sie natürlich die freie Wahl. Bedenken Sie aber, dass sportliche Betätigung, wenn sie in einer Gruppe ausgeübt wird, mehr Spaß macht. Ein weiterer Vorteil von Gruppensport: Es entsteht eine gewisse Verbindlichkeit, so dass Sie Ihr innerer Schweinehund weniger leicht davon überzeugen kann, die Trainingseinheit ausfallen zu lassen. In einer Gruppe motiviert man sich gegenseitig – und Motivation kann man bei einem Abnehmunternehmen durchaus gebrauchen.

Abnehmen

Abnehmen @iStockphoto/Gabriel Moisa

Auch wenn Sie beruflich sehr eingespannt sind, sollten Sie sich die Zeit zum Sporttreiben einfach nehmen. Schließlich schwinden hierdurch nicht nur überschüssige Kilos – Sie schaffen sich auch einen Ausgleich zu Ihrem stressigen Berufsalltag. Am besten Sie nehmen die Sporttasche gleich mit zur Arbeit und gehen direkt nach Dienstschluss zum Sporteln. Dann laufen Sie auch nicht Gefahr, zuhause auf dem Sofa zu landen und sich nicht mehr aufraffen zu können.

Ernährung: Der erste Schritt zur Traumfigur

Natürlich müssen Sie, um Erfolge verbuchen zu können, Ihre Ernährung umstellen. Dabei ist es allerdings nicht nur wichtig, auf kalorienarme Nahrungsmittel zurückzugreifen, Sie müssen auch Ausgewogenheit in Ihrer Ernährung anstreben. Obst, Gemüse, Ballaststoffe sowie Milchprodukte stehen dabei ganz oben auf Ihrem Speiseplan.

Es mag auf den ersten Blick ein wenig pedantisch wirken, kann aber durchaus helfen: Das Führen eines Ernährungsbuches. Hier können Sie alles, was Sie an einem Tag gegessen haben auflisten. Auf diese Weise visualisieren Sie Ihren Nahrungsmittelverbrauch, Sünden stechen ins Auge und es kann besser kontrolliert werden, ob die angestrebte Ausgewogenheit in der Ernährung tatsächlich erreicht wurde.
Auch können Sie in einem solchen Notizbuch prima Ihre Trainingseinheiten eintragen, was beim Einhalten und Verfolgen des Trainingszieles hilft. Wer sich noch einen Extra-Motivationskick verpassen möchte, kann auch eine Grafik anlegen, in der das aktuelle Gewicht einmal pro Woche eingetragen wird. Die einzelnen Punkte können dann miteinander verbunden werden, so dass man eine Entwicklung erkennen kann. Der Anblick einer sinkenden Kurve wird Sie Tag für Tag aufs Neue motivieren.

An der Redensart, dass man morgens wie ein Kaiser, abends allerdings wie ein Bettler essen sollte, ist durchaus etwas dran: Essen wir abends zu spät und/oder zu viel, ist unser Organismus zu sehr mit der Verwertung der Nahrung beschäftigt. Wir schlafen schlechter und fühlen uns unwohl. Setzen Sie also einen Zeitpunkt fest, nach dem Sie nichts mehr zu sich nehmen – etwa 18.00 oder 19.00 Uhr.
Zumeist ist es relativ leicht, diejenigen Lebensmittel zu identifizieren, die man bei einer Diät meiden bzw. zu sich nehmen sollte. Haxe – nein, mageres Putenfleisch – ja, Sahnejogurt – nein, fettreduzierter Jogurt – ja, etc. Manchmal wird es uns aber auch nicht so einfach gemacht, nämlich dann, wenn wir verarbeitete Produkte kaufen, deren genaue Zusammensetzung uns nicht bewusst ist. Der Klassiker hierbei sind Limonaden: Zwar weiß so gut wie Jeder, dass diese Zucker enthalten, dass es aber dermaßen viel ist, dass schon ein Glas zu einer Kalorienbombe wird, ahnen viele Personen immer noch nicht. Auch vor vielen Light-Produkten muss gewarnt werden: Viele kalorienreduzierte Produkte enthalten immer noch ein Zuviel an Fett oder kommen nicht ohne Zucker aus.
Während einer Diät sollten Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen – natürlich ungesüßte und nicht alkoholische. Versuchen Sie ruhig, am Tag drei bis vier Liter zu trinken – das schwemmt Giftstoffe aus dem Körper aus und sorgt für Wohlbefinden. Positiver Nebeneffekt ist, dass gleichzeitig der Hunger gedämpft wird und Sie weniger Appetit verspüren werden. Greifen Sie am besten auf Mineralwasser, ungesüßte Tees und Fruchtsaftschorlen zurück.

Kleine Schritte zum großen Erfolg

Bei jeder Diät, ist es wichtig, nicht die Geduld zu verlieren. Sie sollten sich auch nicht zu übertriebene Ziele setzten – etwas in den nächsten vier Wochen müssen 10 Kilo weg. Wenn Sie dieses Ergebnis nicht erreichen – und das ist wahrscheinlich – sind Sie nur frustriert, was einem Durchhalten und Weitermachen nur schadet. Setzen Sie sich also kleine Ziele, die besser erreichbar sind. Dies ist übrigens auch viel gesünder: Ernährungswissenschaftler geben an, dass man sich für eine Gewichtsreduzierung von 1,5 Kilo durchaus drei Wochen Zeit nehmen sollte. Nur dann ist die Chance groß, dass Sie dauerhafte Ergebnisse erzielen und ausschließlich Fett und nicht Muskelmasse verlieren. Außerdem ergibt sich beim langsamen Abnehmen noch ein Vorteil: Die gedehnte Haut, die unsere Fettdepots überspannt hat, kann sich langsam zurückbilden. Beim schnellen Abnehmen hingegen muss man damit rechnen, dass sie erschlafft.

Gönnen können

Zu guter Letzt: Gönnen Sie sich auch einmal etwas. Es hilft nicht, wenn Sie Ihr Verlangen nach einem Stück Schokolade tagelang hinausschieben und dann schließlich und endlich eine gesamte Tafel verschlingen. Essen Sie lieber ein, zwei Stücke mit vollem Genuss und ohne schlechtes Gewissen. Das wird auch Ihre Stimmung heben und Ihnen helfen, sich trotz der schweren Zeit wohl zu fühlen. In diesem Sinne: Viel Erfolg!

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