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Sinn und Zweck des Energiepasses

Der Energiepass erfüllt natürlich einen ganz bestimmten Sinn und Zweck. In erster Linie dient er dazu, den Energieverbrauch eines Hauses in Bezug auf die Nutzungsfläche darzustellen. Dazu wird der gesamte Verbrauch ermittelt und auf den Quadratmeter umgelegt. In dieser Form kann er dem Mieter oder Käufer eines Gebäudes dabei helfen, den zu erwartenden Aufwand für die Betriebskosten abzuschätzen. Die Kennziffern beziehen sich dabei nicht nur auf die Heizkosten. Auch der Warmwasserverbrauch spielt bei der Ausstellung des Energieausweises eine Rolle. Daneben lässt er noch Aussagen über den Zustand der Immobilie zu.

Da sich der Energiebedarf der Heizanlagen proportional zum Zustand der Wärmedämmung verhält, deutet in der Regel ein hoher Verbrauch auch auf eine schlechtere Dämmung hin. Somit kann der Käufer abschätzen, an welcher Stelle eventuell noch versteckte Kosten durch bauliche Verbesserungen drohen. Und da in den Energieauswies auch die anlagebedingten Verluste berücksichtigt werden, fließt der technische Stand der Heizanlage mit in die Bewertung ein.

Windenergie

Windenergie ©iStockphoto/Bene_A

Somit ähnelt der Energieausweis dem Energie-Gütesiegel bei Elektrogeräten und Fahrzeugen. Hintergrund der Einführung des Ausweises ist die neue Energieeinsparungsverordnung, die im Zuge einer EU-Richtlinie verabschiedet wurde. Damit soll die Transparenz am Immobilienmarkt erhöht werden und gerade die Besitzer älterer Gebäude zu Modernisierungen animiert werden. Letzten Endes zielt diese Entwicklung auf Einsparungen beim Energieverbrauch ab.

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