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Stecker ziehen: So schont man Portemonnaie und Umwelt

Strom sparen – dieses Motto sollte sich eigentlich in der gesamten Gesellschaft weit verbreitet haben. Bei aller Technik, die jeden Tag benutzt wird, müsste eigentlich bei der ganzen Aufklärung, die von Wissenschaftlern, Medien und selbst schon in der Schule betrieben wird, vor allem die Umwelt und der Klimawandel nicht aus den Augen gelassen werden.

Mit nur wenigen Änderungen in den täglichen Gewohnheiten wäre es möglich, nicht nur den Aufwand für die Produktion von Energie zu senken, sondern auch die eigenen Ausgaben diesbezüglich zu minimieren. Es dürfte eine kleine Umstellung vonnöten sein, gerade wenn ein Mensch sehr leichtfertig mit dem Thema Stromverbrauch umgegangen ist. Doch mit etwas Konsequenz gehen die Neuerungen sicher nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut über, was sich spätestens bei der nächsten Stromrechnung bezahlt macht. Niemand muss auf die Nutzung von Mediengeräten und arbeitserleichternden Haushaltsgeräten verzichten.

Stromstecker

Stromstecker @iStockphoto/Andrea Krause

Es ist einfach, etwas für die Umwelt zu tun und in seiner Haushaltskasse für etwas zusätzliches Urlaubsgeld zu sorgen, wenn nur wenige Regeln befolgt werden. Leichtsinniger Umgang mit der Energie wird vor allem die nächsten Generationen vor große Probleme stellen. Strom zu verschwenden, ist nur eine negative Begleiterscheinung der heutigen Konsumgesellschaft. Deshalb ist es angebracht, sich umzustellen und in der Gemeinschaft im Sinne des Naturschutzes zu handeln.

Strom sparen in der Küche

Schon beim Kauf von Haushaltsgeräten hat jeder Kunde die Wahl zwischen Strom sparenden und Strom fressenden Geräten. Achtet ein Kunde beim Kauf auf die Energieeffizienzklassen, die meist deutlich sichtbar am Ausstellungsstück zu lesen sind, bezahlt er im Moment an der Kasse vielleicht etwas mehr. Der deutlich geringere Stromverbrauch, zum Beispiel mit einer Kühl- und Gefrierkombination, mit der Klasse A++ im Vergleich zu einem anderen Gerät mit der Klasse Berlin auf dem EU-Label macht ein solches Haushaltsgerät aber über die Jahre gesehen günstiger. Die Differenz im Kaufpreis macht sich vor allem bei einem dauerhaft betriebenen Gerät schnell wett. Regelmäßiges Abtauen eines Kühl- oder Gefriergerätes helfen zudem sparen.

Natürlich kommt es auch dem eigenen Portemonnaie zugute, wenn die Türen nicht übermäßig lange geöffnet bleiben, keine warmen Speisen in den Kühlschrank gestellt werden oder eine defekte Türdichtung baldmöglichst ersetzt wird. Der Geschirrspüler, im Sparprogramm betrieben und immer bis auf den letzten Platz gefüllt, erleichtert die Arbeit, auch wenn mit dem Energieverbrauch sinnvoll umgegangen wird. Die Restwärme moderner Herdplatten und Backöfen zu nutzen, heißes Leitungswasser in den Nudeltopf zu geben und viele andere kleine Änderungen in den Gewohnheiten ergeben unter dem Strich eine schöne, gesparte Summe und für Natur und Klima deutlich weniger Belastungen.

Auch für Wasch- und Trockengeräte gilt, dass sie nur voll beladen genutzt werden sollten. So wie das Waschmittel nach den Herstellerangaben verwendet werden sollte, um die Natur nicht sinnlos zu belasten, kann oft auch ein Kurzwäscheprogramm gewählt werden. Niedrigere Temperaturen bedeuten einen geringeren Stromverbrauch, die Wäsche wird trotzdem sauber. Selbst Handtücher müssen nicht unbedingt im höchsten und längsten Programm gewaschen werden. Hier reichen auch 60 Grad, was auch bei der Waschdauer einige Minuten ausmacht, in der das Gerät gar nicht laufen muss. Nicht jede Maschinenladung Wäsche in den Trockner zu geben, sondern, wenn die Möglichkeit dazu besteht, auch einmal etwas aufzuhängen, spart zusätzliches Geld. Der Kompromiss

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