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Tattoos – Farbe unter der Haut

Es ist noch nicht lange her, da bediente das Tattoo klare Klischees. Solche Bilder trugen eigentlich nur Sträflinge, Seefahrer oder Gangmitglieder. In den letzten Jahren tragen aber auch immer mehr Prominente solche Hautverschönerungen, das düstere Image hat sich gewandelt und das Tattoo ist salonfähig geworden. Bevor man sich selbst zu einem Tattoo entschließt, sollte man in jedem Fall einige Dinge wissen.

Gründe für ein Tattoo

Die Gründe, die für ein Tattoo sprechen sind wahrscheinlich so verschieden wie die Menschen selbst. Waren es frühzeitig oft religiöse Gründe, so gilt es heute eher als Ausdruck für seine eigene Persönlichkeit. Waren Tattoos einst nur in gewissen Kreisen üblich, so sieht man sie heute in wirklich allen Gesellschaftsschichten. Wichtig ist immer, dass man ein Motiv wählt, das einem – voraussichtlich – auch in vielen Jahren noch gefallen wird. Der Name des aktuellen Partners ist grundsätzlich nicht zu empfehlen, denn der kann sich doch sehr kurzfristig ändern. Die Entfernung des Tattoos hingegen benötigt viel Zeit, ist teuer und schmerzhaft.

Wichtige Kriterien beim Tattoo

Entscheidend ist die Wahl des richtigen Tätowierers. Hier sollte man wirklich nur Profis ans Werk lassen. Da beim Tätowieren Farbpigmente in die unteren Hautschichten eingebracht werden, ist sorgsame und vor allem hygienische Arbeit absolute Voraussetzung, um spätere Entzündungen und Infektionen zu vermeiden. Bei der Wahl des Motives gibt es keine Einschränkungen. Erlaubt ist, was gefällt und zum eigenen Typ passt. Gerne werden Tribals, asiatische Schriftzeichen oder bildhafte Motive gewählt, eben die Motive, mit denen sich der Einzelne auch identifizieren kann. Entschließt man sich zu einem Tattoo, findet man sich in bester Gesellschaft wieder. Zahlreiche Zeitgenossen aus Film und Fernsehen machen es uns täglich vor. Sogar der Ur-Promi Ötzi wies Tätowierungen auf.

Tattoos

Tattoos @iStockphoto/Alison Trotta-Marshall

Wenn ein Tattoo weg muss

Soll dennoch einmal ein Tattoo entfernt werden, bietet sich die Behandlung mit einem Rubinlaser an. Mit seiner Hilfe werden die Farbpigmente in den Hautschichten zerstört. Die gestochenen Bilder sind ohne diesen Eingriff wirklich lebenslänglich haltbar. Der Körper erkennt die Farbpigmente als Fremdkörper, ummantelt sie mit Kollagenen und verhindert so den natürlichen Abbau. Der Laser zerstört nun diese Kollagenkapseln und ermöglicht dem Organismus den schrittweisen Abbau der Farbstoffe. Da der Körper nicht alle Farbpigmente gleich abbaut, sondern sie teilweise wieder mit neuem Kollagen ummantelt, sind immer mehrere Laser-Sitzungen notwendig, üblicherweise geht man von zehn Behandlungen aus.

Fazit

Möchte man sich ein Tattoo stechen lassen, sollte man sich wirklich ganz genau überlegt haben, welches Motiv zum Einsatz kommen soll. Ein beratendes Gespräch beim Profi ist in jedem Fall eine gute Hilfestellung. Ist das Motiv dann sorgfältig gewählt und die Arbeit von einem professionellen Tätowierer durchgeführt, hat man ein Leben lang Freude an seinem Tattoo.