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Vitamin E – Schutz vor Zellalterung

Dass Vitamine für unsere Gesundheit wichtig sind, weiß jedes Kind. Allein, es fällt uns immer wieder schwer zuzuordnen, welches Vitamin nun für welchen positiven Effekt Verantwortung zeigt und wie wir eine gute Vitaminversorgung gewährleisten können. Im Folgenden wollen wir Ihnen das Vitamin E vorstellen – das wesentlich für den Zellschutz verantwortlich ist und uns sowohl innerlich als auch äußerlich jung und fit hält.

Vitamin E kann viel

Lange Zeit wurde die Wirkung von Vitamin E auf den Schutz vor Hautalterung reduziert – eine Wirkung, die dem Vitamin auch vermehrten Eingang in die unterschiedlichsten Kosmetikprodukte beschert hat. Doch Vitamin E kann noch viel mehr: Es ist maßgeblich daran beteiligt, dass unser Fettstoffwechsel reibungslos funktionieren kann. Zudem senkt es in Kombination mit anderen Vitaminen – hier ist vor allem das Vitamin A und das Vitamin C wichtig – das Risiko, an schweren Krankheiten wie etwa Krebs und Herz-Kreislauf-Störungen zu erkranken. Vitamin E ist also eine wahre Wunderwaffe, die uns nicht nur äußerlich schön und jung hält, sondern auch einen ganz wesentlichen Beitrag dazu leistet, dass wir gesund und munter bleiben.  

Natürliche Vitamin E Quellen

Allen voran liefern uns pflanzliche Öle reichlich Vitamin E. Man sollte dementsprechend darauf achten, dass Olivenöl, Sonnenblumenöl, Palmöl, Leinsamenöl, Weizenkeimöl und Co. einen festen Platz in unserer Ernährung (und gern auch in unserem Beautyprogramm) einnehmen. Dabei sollte man allerdings ein Augenmerk darauf legen, dass die Öle beim Kochen, Braten etc. nur einmalig erhitzt werden, eine erneute Verwendung kann die noch vorhandenen Vitamin-E-Bestandteile schnell gänzlich zerstören. Auch Nüsse enthalten viel Vitamin E, ebenso wie Milchprodukte, Butter, Bohnen, Grünkohl und Spargel.
Den vollen Vitamin-E-Gehalt der hier aufgezählten Nahrungsmittel kann man am besten nutzen, wenn man sie möglichst frisch und zur passenden Saison verzehrt. Öle und andere haltbare Nahrungsmittel sollten an einem dunklen und kühlen Ort verwahrt werden, da Vitamin E lichtempfindlich ist.

Vitamin E

Vitamin E @iStockphoto/Marcela Barsse

Vitamin-E-Mangel

Bei dem reichhaltigen Nahrungsangebot, über das wir in unserer Wohlstandsgesellschaft verfügen, ist ein Mangel an Vitamin E so gut wie ausgeschlossen. Der Tagesbedarf lässt sich im Allgemeinen gut durch unsere alltägliche Ernährung, die allerdings ausgewogen sein sollte, decken. Gerade pflanzliche Öle sind so reich an Vitamin E, dass schon eine geringe tägliche Dosis den gesamten Bedarf eines Tages decken kann. Wer auch noch gerne mal die eine oder andere Nuss knabbert hat ohnehin schon gewonnen und viel für seinen Vitaminhaushalt getan.

Ein Mangel kann allerdings bei Personen auftreten, die unter einem gestörten Fettstoffwechsel oder unter spezifischen genetischen Defekten leiden. Folgen können dann gestörte Konzentrationsfähigkeit, Wundheilungsstörungen, Müdigkeit, Reizbarkeit und trockene Haut sein. Hier kann es von Nöten sein, durch spezielle Präparate dem Körper eine höhere Dosis Vitamin E zuzuführen. Auch haben Tests bisher feststellen können, dass eine erhöhte Aufnahme von Vitamin E bei Personen, die unter Neurodermitis leiden, zu einem Abklingen der Beschwerden führen kann.

Vor einer Selbstmedikamentation sei aber dringend abgeraten: Ausschließlich ein Arzt kann feststellen, ob eine Einnahme von zusätzlichem Vitamin E sinnvoll und angeraten ist. Therapiert man selbst einfach drauflos, ist es durchaus nicht ausgeschlossen, dass es zu einer Überdosierung kommen kann. Nicht vergessen werden sollte außerdem, dass das durch unsere Nahrung aufgenommene Vitamin E viel besser vom Körper verwertet werden kann als das, was sich in Vitaminpräparaten finden lässt.