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Männer sind Vorsorge-Muffel, wenn es um Gesundheit geht

„Ein Indianer kennt keinen Schmerz“. Dieser Satz geht den Männern oftmals über die Lippen, wenn es um ihre Gesundheit geht. Männer haben ein gänzlich anderes Gesundheitsbewusstsein als Frauen und gehen mit der kostbaren Gesundheit oft völlig sorglos um. Dabei bleibt jedoch traurige Tatsache, dass das starke Geschlecht oftmals viel häufiger von schweren Krankheiten betroffen ist, als Frauen. Doch das müsste nicht sein, wenn viele die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen Ernst nehmen würden.

Vorsorgeuntersuchungen

Beinah jeder zweite Mann geht erst dann zum Arzt, wenn es sich absolut nicht mehr vermeiden lässt. Doch oftmals kann es hier schon zu spät sein, um gewisse Krankheiten rechtzeitig zu behandeln. Mit Vorsorgeuntersuchungen, die die meisten Krankenkassen bezahlen, ließe sich vieles verhindern. Doch nur erschreckende 10 % der Männer nehmen diese angebotenen Vorsorge-Untersuchungen wahr. Ab einem gewissen Alter werden gewisse Untersuchungen von Ärzten dringend empfohlen, wie beispielsweise die Prostata-Untersuchung. Ärzte empfehlen, ab einem Alter von 45 Jahren zur regelmäßigen Vorsorge-Untersuchung, da sie zu den häufigsten Krebsarten zählt. Laut Aussage eines Arztes ist gerade diese Krebsart so heimtückisch, da der Patient im Anfangsstadium kaum Schmerzen hat. Auch andere Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen nimmt Mann viel zu selten in Anspruch:
– Darmkrebs-Früherkennung
– Blutdruckmessung
– Blutuntersuchung
– EKG und
– Spermiogramm

Mann beim Arzt

Mann beim Arzt @iStockphoto/Jacob Wackerhausen

Das Problem

Doch warum um alles in der Welt gehen Männer mit ihrer Gesundheit so unbedacht um? Es weiß doch heute schon jedes Kind, dass die Lebenserwartung der Männer mit 77 Jahren im Schnitt um knapp 5 Jahren unter dem der Frauen liegt. Statistiken belegen, dass Männer insgesamt ungesünder leben als Frauen. Durch die berufliche Belastung wird am Feierabend öfters zu ungesunden, fetten Nahrungsmitteln gegriffen und auf das Bierchen am Abend zum Fernsehen darf auch nicht verzichtet werden. Auf ausgleichenden Sport wird meistens auch ganz verzichtet, was leicht zu Erkrankungen im Herz-Kreislauf-Bereich führt. Der Gang zum Arzt wird oftmals völlig verdrängt. Der Arzt könnte ja etwas feststellen oder finden, worauf ich dann meine Lebensweise ändern müsste … Ein anderer Grund, warum Mann Vorsorgeuntersuchungen scheut, ist die Angst vor der Untersuchung selbst.

Die Lösung des Problems

In den letzten Jahren wurde von Seiten der Ärzte und der Medien verstärkt der Appell an die Männerwelt gerichtet, etwas mehr auf die Gesundheit zu achten. Aus diesem Grund gibt es heutzutage auch eine Reihe von Ärzten, die sich auf die Gesundheit der Männer spezialisiert haben und Behandlungsmethoden bieten, die eigens auf die Bedürfnisse des Mannes zugeschnitten sind.

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