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Was hilft gegen Schuppen?

Viele Menschen leider unter dem lästigen Problem der Schuppen, wobei Frauen und Männer gleichermaßen davon betroffen sind. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und eigentlich sind Schuppen natürlich, da sich die Kopfhaut ständig erneuert und tote Hautzellen als eben solche abgestoßen werden. Doch was, wenn dieser natürliche Vorgang – durch das Zusammenhängen von mehr als 500 dieser Hautzellen – sichtbar und zum Problem wird?

Ursachen der Schuppenbildung

Verantwortlich für die Bildung von Schuppen ist der Hautpilz Malassenzia furfur. Besonders wohl fühlt sich dieser Pilz auf sehr talgreichen Hautregionen, wo er auch Substanzen freisetzt, welche die Kopfhaut reizen – dadurch entstehen Schuppen. Talg ist ein guter Nährboden und da die Talgdrüsen ab der Pubertät mehr Talg produzieren, treten Kopfschuppen häufig zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr auf. Dies legt sich dann ab dem 30. Lebensjahr meist wieder. Daneben spielen auch erbliche Veranlagung, Hormonschwankungen, Klima oder Stress bei der verstärkten Talgproduktion eine Rolle. Durch diese Faktoren kann das Hautmilieu nachteilig dahingehend verändert werden, dass eine verstärkte Ausbreitung des Pilzes der Fall ist.

Schuppen

Schuppen @iStockphoto/The Power of Forever Photography

Wir unterscheiden …

… zwei Arten von Schuppen, und zwar die trockenen und die fettigen Schuppen. Trockene Schuppen werden meist durch zu heißes Duschen oder Föhnen begünstigt und treten vorwiegend bei großer Hitze im Sommer auf. Das Unangenehme bei diesen Schuppen ist, dass sie sehr auffallend sind, weil sie buchstäblich vom Kopf rieseln. Fettige Schuppen hingegen lösen sich meist nicht von der Kopfhaut ab sondern kleben zusammen. Fettige Schuppen sind ein idealer Nährboden für Hauterreger wie beispielsweise Bakterien. Im schlimmsten Fall kann das zu Haarausfall führen.

Kampf den Schuppen

Folgende Tipps und Tricks sollen dabei helfen, den erfolgreichen Kampf gegen die Schuppen aufzunehmen:

– Föhnen Sie Ihre Haare nicht zu heiß, denn das reizt die Kopfhaut nur unnötig. Fettes Haar am besten an der frischen Luft trocknen lassen.
– Übertreiben Sie es nicht mit der Kopfwäsche, maximal einmal am Tag reicht völlig aus, achten Sie darauf, milde Shampoos zu benutzen.
– Die Kopfhaut bildet im Winter wesentlich mehr Schuppen als im Sommer, denken Sie daran, dass die Sonne eine heilsame Wirkung hat.
– Unterstützend wirken auch frisches Obst, magere Eiweißprodukte und Vollkornlebensmittel
– Unterschätzen Sie nicht den Faktor Stress und achten Sie auf Ihr Stressmanagement

Zu guter Letzt

Wenn tägliches Haarewaschen mit einem milden, handelsüblichen Anti-Schuppen-Shampoo nicht den gewünschten Erfolg bringt, greifen Sie doch zu medizinischen Shampoos auf Zink- oder Teerbasis. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, einen Hautarzt aufzusuchen, um die Ursachen der Schuppenbildung und mögliche individuelle Therapiemöglichkeiten abzuklären.