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Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist eine Krankheit, welche die Struktur und Substanz unserer Knochen verändert. Dabei wird die Knochendichte mit Verlauf der Krankheit immer geringer, wodurch Knochenbrüche immer mehr begünstigt werden. Zumeist tritt Osteoporose im Alter auf, sie kann allerdings unter gewissen Umständen auch schon in jüngeren Jahren unsere Gesundheit schädigen und zu Schmerzen bei ganz alltäglichen Bewegungsabläufen führen.

Ursachen und Risiko

Osteoporose ist eine typische Frauenkrankheit. Männer sind nur selten von ihr betroffen. Dieses erklärt sich aus folgendem Zusammenhang: Während und nach den Wechseljahren verfügen Frauen über weniger Geschlechtshormone als zuvor. Ein Mangel dieser wichtigen Hormone kann dabei einen Knochenabbau befördern. Das Tückische ist, dass somit zumeist ältere Frauen betroffen sind. Kommt es dann im höheren Alter zu Knochenbrüchen, ist dieses äußerst gefährlich, da gerade im Alter Knochen (auch ohne krank zu sein) sehr viel schlechter wieder heilen. Durch die lange Zeit, die man unter Umständen im Bett verbringen muss, wird das Immunsystem geschwächt und die Mobilität nachhaltig eingeschränkt. Folgerkrankungen haben hier dann ein leichtes Spiel.

Aber nicht nur im Alter kann man von Osteoporose betroffen sein: Auch ein bestimmter Lebenswandel kann das Entstehen dieser Krankheit motivieren. Ein Mangel an Kalzium zum Beispiel, der durch eine unausgewogene Ernährung verursacht wird, trägt maßgeblich dazu bei, dass Osteoporose entstehen kann. Darüber hinaus sind Bewegungsmangel, übermäßiger Alkoholkonsum und das Rauchen Faktoren, die man selbst beeinflussen kann. Ein gesunder Lebenswandel trägt somit dazu bei, dass das Erkrankungsrisiko entscheidend gemindert werden kann. Nicht beeinflussen kann man allerdings sein persönliches Risikopotenzial, wenn man eine erbliche Vorbelastung aufweist.

Osteoporose

Osteoporose @iStockphoto/Andrey Burmakin

Symptome

Das Tückische an Osteoporose ist, dass zu Beginn die Symptome nicht im besonderen Maße auf die gefährliche Krankheit hindeuten. Es treten zwar Rückenschmerzen auf, dies ist für viele Erkrankte aber noch kein Anlass, direkt an Osteoporose zu denken. Offensichtlicher wird es erst, wenn die Krankheit bereits fortgeschritten ist: In einem solchen Stadium kommt es dann häufig zu Knochenbrüchen, ohne dass eine angemessene Ursache identifiziert werden kann. Es ist somit anzuraten, bereits beim Auftreten regelmäßiger Rückenschmerzen einen Arzt aufzusuchen, der eine Diagnose stellen kann.

Behandlungsmöglichkeiten

Osteoporose wird in zweierlei Hinsicht therapiert bzw. behandelt: Zum einen ist es wichtig, dem Patienten die Schmerzen soweit wie möglich zu nehmen. Zum anderen muss allerdings auch etwas gegen den Knochenabbau getan werden: Entweder muss er zumindest aufgehalten oder noch besser so weit wie möglich rückgängig gemacht werden. Hierfür steht dem behandelnden Arzt die Möglichkeit offen, dem Patienten Hormone – wie Östrogen – aber auch Kalzium und Vitamine zu verabreichen.

Allein eine solche Therapie kann aber nicht die gewünschten Verbesserungen des gesundheitlichen Zustands bewirken. Wichtig ist, dass als Ergänzung auch spezielle Krankengymnastik verordnet wird. Für eine erfolgreiche Therapie ist zudem die Mitwirkung des Patienten – nicht nur bei der Krankengymnastik – von Nöten. Auch ein Lebenswandel, der die oben genannten Risikofaktoren ausschließt, kann dazu beitragen, dass eine bereits bestehende Osteoporose zumindest auf einem Level gehalten wird, mit dem ein normales Leben möglich ist. Eine ganz wichtige Rolle kommt hierbei natürlich der Zufuhr von Kalzium zu: Betroffene sollten ihre Ernährungsgewohnheiten unbedingt dahingehend verändern, dass eine ausreichend hohe Menge der so wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente täglich aufgenommen wird.

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