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Was, wenn die Krankenkasse nicht zahlt?

Es ist unlängst bekannt, dass Krankenkassen nicht alle Kosten von Patienten übernehmen. Das fällt insbesondere beim Gebiet rund um Zahnersatz auf. Lediglich kleine Prozentsätze werden von den Krankenkassen bezahlt, den Rest der meist vierstelligen Beträge zahlen die Patienten selbst. Aber Zahnersatz ist nicht der einzige Bereich, aus dem sich die Krankenkasse eher raushält. Was sie bezahlt und was nicht, erfahren Sie in diesem Beitrag. Ebenso, was Sie tun können, wenn die Krankenkasse nicht zahlt.

Ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich

Patienten in der gesetzlichen Krankenversicherung können grundsätzlich damit rechnen, dass sämtliche Kosten zur Behandlung ihrer Krankheit inklusive der Maßnahmen und Hilfsmittel übernommen werden. So steht es im Sozialgesetzbuch geschrieben. Allerdings muss die Behandlung ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein. Anhand des Zahnersatz-Beispiels lässt sich das sehr gut erkennen. Man geht mit Zahnschmerzen zum Arzt und dieser stellt fest, dass der Zahn nicht mehr gerettet werden kann. Also wird er entfernt, um die Beschwerden zu behandeln. Der gesamte Prozess wird von der Krankenkasse einhundertprozentig übernommen. Mit dem Zahnersatz sieht es nun aber anders aus. Die Beschwerden ist ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich behandelt worden. Zahnersatz ist dagegen streng genommen ein Schönheitsaspekt und nicht unbedingt erforderlich. Deshalb kann man an sich schon froh sein, wenn die Krankenkassen überhaupt Anteile an ihm übernehmen.

Krankenpflege

Krankenpflege ©istock.com/shapecharge

Was übernimmt die Krankenkasse, was nicht?

Um diese Frage zu beantworten, ist es erforderlich, in eine andere Richtung zu denken, als jede einzelne Krankheit aufzuschlüsseln. Denn normale Arztbesuche zwecks Erkältung oder sonstigen Beschwerden sind selbstverständlich weiterhin bei der Krankenkasse inklusive. Bei der Frage, was die Krankenkasse nicht übernimmt, geht es mehr um die aufbauenden Sonderthemen wie eben den Zahnersatz oder auch alternative Behandlungsmethoden wie Naturheilverfahren. Genauso geht es um Aufenthaltsorte, beispielsweise Behandlungen im Urlaub oder wenn man vorübergehend im Ausland arbeitet und hier zum Arzt muss. Auch die Sehschwäche ist eine anerkannte und häufig auftretende Krankheit, doch eine Brille zahlt die Krankenkasse nur noch bei Kindern, Jugendlichen und schwer sehbehinderten Menschen. Und so zieht sich der Faden durch alle möglichen Fälle. Diese hat das STERN-Magazin hier zusammengefasst.

Gesundheitskarte

Gesundheitskarte ©istock.com/ollo

Finanzierungsmöglichkeiten, wenn die Kasse nicht zahlt

Grundsätzlich sollten Sie darüber nachdenken, jeden Monat gleich zum Monatsanfang einen bestimmten Prozentsatz Ihres Einkommens zurückzulegen. So entsteht der berühmte Notgroschen, mit dem sich unerwartete Belastungen in allen möglichen Hinsichten auffangen lassen. Sollte das Geld nicht reichen, haben Sie die Möglichkeit, günstige Kleinkredite aufzunehmen. Scorekompass bietet beispielsweise eine Plattform, auf der Sie verschiedene Angebote vergleichen können. Kredite sind vor allem bei sehr teuren Leistungen sinnvoll, welche die Krankenkasse nicht bezahlt. Zahnersatz gehört dazu und auch beispielhaft die nachhaltige Krebsbehandlung, die die Krankenkassen stellenweise nur anteilig übernimmt. Zum Thema Finanzierung von Zahnersatz stellen wir hier übrigens einen umfangreichen Artikel zur Verfügung.