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Wasser – das Wohlfühlelement

Wasser und Wellness sind nicht voneinander zu trennen. Zu dieser Erkenntnis kommt man bereits, wenn man an die heimische Badewanne und die entspannenden Stunden, die man in dieser verbracht hat, denkt. Noch glücklicher können sich diejenigen unter uns schätzen, die einen Whirlpool oder gar ein Schwimmbecken ihr Eigen nennen können und somit über eine kleine private Wellnessoase verfügen.

Begibt sich der Mensch in warmes Wasser, kann dies wahre Wunder auf Körper und Geist bewirken. Ein Vollbad bei Kerzenschein, sanfter Musik und duftenden Badeölen gibt uns die Gelegenheit, unsere Seele baumeln zu lassen, gleichzeitig entspannen sich alle Muskeln im Körper und die Durchblutung wird angeregt.

Es ist jedoch wichtig, einige Grundregeln zu beachten, wenn ein Vollbad das gewünschte Ergebnis erzielen soll. So sollte etwa eine Badetemperatur von bis zu 37°C, was der menschlichen Körpertemperatur entspricht, angestrebt werden. Das Bad belastet dann nicht das Kreislaufsystem und wirkt entspannend. Will man allerdings nach dem Vollbad gleich zu Bett gehen, kann man die Wassertemperatur entsprechend erhöhen, damit das Bad ermüdend wirkt. Umgekehrt gilt: Je kühler das Wasser, desto anregender wird das Bad wahrgenommen.

Eine optimale Badezeit beträgt durchschnittlich 20 Minuten. In diesem Zusammenhang gilt es zu beachten, dass bei heißem Wasser die Badezeit kürzer gewählt werden sollte, um Herz und Kreislauf nicht zu sehr zu beanspruchen. Ebenfalls gilt: Verlassen Sie die Badewanne immer langsam, um eventuellen Schwindelgefühlen vorzubeugen. Idealerweise gönnt man sich direkt nach dem Bad eine kleine Ruhephase von bis zu 30 Minuten. So kann man den Entspannungseffekt nochmals steigern. Allerdings sollte man sich dazu entsprechende Kleidung überstreifen oder sich in Handtücher aus Naturfasern einwickeln, damit Kälte und somit Erkältungskrankheiten keine Chance haben.

Wasser

Wasser @iStockphoto/Dmitry Fisher

Badezusätze

Bei einem Vollbad greift man gerne auf Badezusätze zurück. Je nach eigenem Bedürfnis kann man hier zwischen den unterschiedlichsten Duftnoten auswählen. Diese können zum Beispiel an den letzten Urlaub erinnern, wenn man etwa den Duft exotischer Früchte auswählt. Oft enthalten Badezusätze ätherische Öle, die unterschiedlichste Wirkungen besitzen. Äußerst beliebt sind etwa Lavendel zur Entspannung, Fichtennadel bei Erkältungen und Zitrusfrüchte aufgrund ihrer erfrischenden Wirkung.

Ein Badezusatz kann aber auch selbst hergestellt werden – beispielsweise indem man zwei Liter Kuh- oder Ziegenmilch und eine Handvoll Badesalz aus dem Toten Meer, welches in Drogerien und Reformhäusern erhältlich ist, mit ein paar Löffeln reinem Bienenhonig vermischt. Diese Mischung entschlackt den Körper und regeneriert die Haut.

Pflege nach dem Bad

Die Körperpflege nach dem Bad ist von enormer Bedeutung – gerade wenn es darum geht, die Haut geschmeidig zu erhalten. Hierzu eignen sich verschiedenste Bodylotions, die meist auch mit wohlriechenden Düften versehen sind. Beachtet werden sollte bei der Wahl des Produkts der jeweilige Pflegeeffekt, der dem Hauttyp angepasst sein sollte. Perfektioniert werden kann die Körperpflege nach dem Baden durch die Massage einzelner Körperpartien. Massagen können dabei manuell, mit einem Massagehandschuh oder einer Massagebürste durchgeführt werden. Sie dienen der besseren Durchblutung der Haut und entfernen gleichzeitig letzte Hautschuppen. Resultat ist, dass die Hautporen wieder besser atmen können und die Haut sich glatt und geschmeidig anfühlt. Massagen stellen dabei übrigens auch ein perfektes Mittel dar, Orangenhaut zu mindern. Auf diese Weise wird ein Vollbad in den eigenen vier Wänden schnell zum entspannenden Wellnessritual. Man sollte sich ein solches in regelmäßigen Abständen gönnen, um dem Alltagsstress zu entfliehen – zumal der Aufwand relativ gering ist und der Entspannungseffekt im Gegenzug äußerst groß!

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