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Weight Watchers

Bei der Weight Watchers Diät werden die einzelnen Nahrungsmittel mit Punkten versehen, dafür gibt es einen Punkteplan. Sehr fettreiche Lebensmittel haben eine hohe Anzahl von Punkten, ebenso sehr zuckerreiche Produkte. Der Vorteil ist, dass man nicht abwiegen und Kalorien zählen muss. Je nach Geschlecht, Gewicht und Größe wird die Anzahl Punkte ermittelt, die man je Tag zu sich nehmen darf. Dabei ist es egal, was man isst, wichtig ist, wie viel man davon zu sich nimmt. Bei Schokolade beispielsweise hat man sein „Punktekonto“ schnell erreicht.

Bei Feierlichkeiten muss man nicht auf Kuchen verzichten, sondern kann das innerhalb der Woche mit eingeschränkten Punktewerten und viel Bewegung, die Punkte „wegschmilzt“ wieder ausgleichen. Auf diese Art und Weise bleibt die Ernäherung ausgewogen, man bekommt keine Heißhungerattacken und keine schlechte Laune. Da die Weight Watchers Diät in Gruppen durchgeführt wird, kann man sich gut gegenseitig austauschen und motivieren. Zusätzliche Motivation erhält man durch verlorene Kilos, die in bestimmten Anzahlen mit „Sternen“ belohnt werden. Bei einer bestimmten Sterneanzahl gibt es auch ein Geschenk. Vor jeder Stunde werden die Teilnehmer gewogen und diejenigen benannt, die abgenommen haben. Dieses Lob spornt sehr an.

Außerdem erfährt man in den Treffen viel Wissenswertes über gesunde Ernährung, zum Beispiel über die Ernährungspyramide oder Zucker. Man bekommt Bewegungstipps, Kostproben der Weight Watchers Produkte und kann Fragen zu bestimmten Nahrungsmitteln und ihrem Punktwert stellen, z. B. warum eingefrorene Erbsen, die ja zum Gemüse zählen, trotzdem einen „Punktwert“ haben (Gemüse hat eigentlich 0). Die Erklärung: Beim Einfrieren wird zum Geschmeidigmachen nach dem Auftauen Butter beigefügt. Ein Angebot an punktarmen Weight Watchers Produkten, zum Beispiel verschiedene Soßen, mehrere Sorten Müsliriegel oder Bonbons rundet das Ganze ab.

Beim Wiegen

Beim Wiegen ©iStockphoto/Kerstin Waurick

Auch Rezeptbücher, Zeitschriften und Broschüren kann man käuflich erwerben, ebenso Pulsuhren oder andere Hilfsmittel zur Messung für die sportliche Aktivität. Die Zeitschriften kann man auch abonnieren. Einziger Nachteil dieser ansonsten fast immer wirkungsvollen Diät: Sie kostet ziemlich viel Geld: Teilnahmegebühr und Wochengebühr sowie die einzelnen Produkte und Rezeptbücher, aber auch die Zeitschriften sind leider etwas kostenintensiv. Aber sonst ist diese Form der Diät wegen ihrer Vielseitigkeit und ihres Erfolges sehr empfehlenswert!

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