Skip to main content

Welche Potenzmittel gibt es?

Es ist ein Thema, über das wohl kaum ein Mann gerne sprechen wird: Potenzstörungen. Doch es hilft nichts, wer sich nicht zu seinen Problemen bekennt, bringt sich selbst und seine Partnerin um ein Stück Lebensqualität, auf das niemand gern verzichten will.

Wenn es im Bett nicht mehr wie gewohnt klappt, sollte daher jeder Mann seine Bedenken beiseite schieben und einen Arzt aufsuchen. Urologen sind mit Problemen dieser Art bestens vertraut und können durch das Verschreiben verschiedener Medikamente schnell Abhilfe verschaffen. Zudem ist ein Arztbesuch auch deshalb angeraten, da hierbei abgeklärt werden kann, ob es andere gesundheitliche Ursachen, die einer Behandlung bedürfen, für die Problemlage gibt.

Die üblichen Ursachen für erektile Dysfunktionen – wie es der Arzt nennt – sind zumeist Stress oder organische Beschwerden. Beiden Faktoren ist in der Regel gemein, dass zuwenig Botenstoffe produziert werden, die für eine Erektion maßgeblich verantwortlich sind. Die Dosierung von Enzymen, welche die erektionsauslösenden Botenstoffe abbauen, bleibt hingegen gleich, so dass es zu Erektionsstörungen kommt. Sind andere Ursachen und Kontraindikationen ausgeschlossen, spricht nichts dagegen, es einmal mit Potenzpillen zu versuchen. Am bekanntesten ist dabei die Viagra-Pille, aber auch Cialis und Livitra sind geläufige Hilfsmittel.

Viagra

Die Diskussionen, welche die Einführung der ersten Potenzpille – Viagra – ausgelöst hat, hat einen positiven Nebeneffekt: Über Potenzstörungen kann inzwischen frei gesprochen werden. Dies kommt fast einer zweiten sexuellen Revolution gleich, war das Thema doch bisher ein absolutes Tabu. Nach der Einnahme von Viagra kann man mit ersten Anzeichen einer beginnenden Wirkung nach ca. vierzig Minuten rechnen. Ein Vorteil ist, dass Viagra nur dann tatsächlich wirkt, wenn der Patient auch Lust empfindet. Es unterstützt dann die ausgeschütteten Botenstoffe in ihrer Wirksamkeit. Schweres Essen und übermäßiger Alkoholkonsum können die Wirkung allerdings abschwächen.
Zu beachten ist, dass Viagra nicht von Männern angewendet werden darf, die parallel andere, nitrathaltige Medikamente einnehmen. Patienten mit Herzproblemen sollten vor einer Einnahme mit ihrem Arzt über eventuelle Risiken sprechen. Generell ist eine solche Konsultation immer von Nöten, um Nebenwirkungen weitgehend ausschließen zu können. Vor Schwarzmarktprodukten muss ebenfalls gewarnt werden: Hier läuft man Gefahr, Fälschungen aufzusitzen, die im besten Fall nicht wirken, im schlimmsten aber ungewünschte Nebenwirkungen erzeugen.

Potenzmittel

Potenzmittel @iStockphoto/Rick Rhay

Cialis

Cialis unterscheidet sich in zweierlei, für den Patienten relevanter Weise von Viagra: Zum einen kann bei diesem Potenzmittel mit einer schneller einsetzenden Wirkung gerechnet werden – schon nach einer Viertelstunde ist sie bemerkbar. Zum anderen dauert die Wirkung länger an. Auch hier muss die Verwendung mit dem Arzt abgeklärt sein. Nebenwirkungen können Kopfschmerzen, Sodbrennen und Verdauungsstörungen sein. Nicht eingenommen werden sollte das Potenzmittel unter anderem von Männern, die unter Herz-Kreislauferkrankungen, Lebererkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem leiden.

Livitra

Auch Livitra kann bei Potenzstörungen Abhilfe verschaffen. Der große Pluspunkt dieses Präparats ist, dass es am schnellsten die erhoffte Wirkung zeigt – in der Regel bereits nach zehn Minuten. Potenzielle Nebenwirkungen sind hier Übelkeit, Kopfschmerzen, Hautrötungen und Magenbeschwerden. Auch bei dieser Pille sollten Sie vor der Einnahme einen Arzt nach den Kontraindikationen befragen.

Top Artikel in Gesundheit