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Winterpflege für die Haut

Jedes Jahr ist es dasselbe: Mit Einzug der kälteren Jahreszeit verändert sich nicht nur die Natur, sondern auch das Pflegebedürfnis unserer Haut. Die Herausforderungen, die unsere Haut dabei an uns stellt, sind unterschiedlich: Manch einer leidet im Winter verstärkt unter der Bildung von Hautunreinheiten, da die lindernde Sonneneinstrahlung fehlt, andere hingegen haben schwer mit der Trockenheit der Haut zu kämpfen, da die Temperaturunterschiede zwischen warmer Wohnung und kalter Luft draußen einfach zu groß sind.

Auf diese besonderen Herausforderungen gilt es zu reagieren – und war am besten umfassend. Ganz grundsätzlich gesprochen ist es dabei am wichtigsten, dass die Haut in der bitterkalten Jahreszeit ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird, die sie unanfälliger für Trockenheit und Rissigkeit macht. Dieses sollte man bereits bei den Beauty-Produkten berücksichtigen, die für die Reinigung der zarten und empfindlichen Gesichtshaut zum Einsatz kommen. Schließlich werden diese tagtäglich angewendet und können, wenn sie die falschen Inhaltsstoffe – zum Beispiel Alkohol – enthalten, der Haut nun mehr schaden als sie zu pflegen.

Auf Peeling-Anwendungen muss man auch im Winter nicht verzichten, man sollte allerdings darauf achten, dass man die Anwendung gut dosiert. Es reicht völlig aus, wenn ein Peeling einmal die Woche durchgeführt wird. Nach der Anwendung sollten sie nicht vergessen, der Haut einen extra Feuchtigkeitskick zu verpassen, indem man das Gesicht gut mit einer reichhaltigen Creme versorgt. Generell gilt im Winter: Cremen, cremen und nochmals cremen – nur so hat die kalte Luft draußen und die trockene Heizungsluft zuhause und im Büro keine Chance, die Haut zu irritieren.

Für Feuchtigkeit sorgen neben Cremes auch Masken. Ob dabei die klassischen Gurkenscheiben zum Einsatz kommen oder doch Avocadostücke ist weitestgehend Ihnen selbst überlassen. Hauptsache, der Haut wird möglichst viel Feuchtigkeit zugeführt. Ganz nebenbei trägt eine Gesichtmaske auch ungemein zur Entspannung bei: Während der Einwirkzeit kann man so richtig schön die Seele baumeln und es sich gut gehen lassen. Wer nicht soviel Zeit hat und bei wem es schneller gehen muss, kann auf fertige Masken zurückgreifen, die – wenn sie einmal auf das Gesicht aufgetragen wurden – dort trocknen und sich schnell abziehen lassen.

Winterpflege für die Haut

Winterpflege für die Haut @iStockphoto/Cornel Stefan Achirei

Aber nicht nur die Gesichtshaut will im Winter besonders intensiv verwöhnt werden, auch die restliche Haut benötigt Ihre volle Aufmerksamkeit. Zwar ist sie durch die Kleidung nicht so unmittelbar von äußeren Einflüssen betroffen wie die Gesichtshaut, dennoch leidet auch sie unter dem Umschwung der Temperaturen. Also: Nichts wie ran an die reichhaltige Bodylotion, die vor dem Austrocknen bewahrt. Am besten sollte sie natürlich nach dem Duschen oder nach einem entspannenden Bad zum Einsatz kommen: Das Wasser trägt nämlich wiederum dazu bei, dass die Haut schnell zur Wüste wird. Wenn Sie dazu Gelegenheit haben, sollten Sie das tägliche Pflegeprogramm mit Body-Lotion und Co. Auf den Morgen verlegen: Auf diese Weise können Sie den ganzen Tag mit geschmeidiger Haut rechnen, die nicht spannt und Sie von Ihren Aktivitäten ablenkt. Außerdem lässt es sich frisch gepflegt viel beschwingter in den Tag starten.