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Winterspeck vermeiden

Wer kennt es nicht: Sobald der Herbst kommt, es deutlich kühler wird und man am liebsten überhaupt nicht mehr das Haus verlassen würde, ändert sich auch unser Essverhalten. Plötzlich haben wir Appetit auf Speisen, die wir im Sommer gar nicht anschauen würden: Klöße, Kohl, Braten und andere reichhaltige Leckereien wärmen innerlich, Körper und Seele. Der Höhepunkt winterlicher Ess-Orgien ist klar und deutlich das Weihnachtsfest: Hier wird noch einmal richtig zugelangt – schließlich ist es so gemütlich, sich mit einem guten Buch, das man geschenkt bekommen hat, und einer Schale voller Plätzchen auf das Sofa zu verdrücken.

Ganz von der Hand zu weisen ist dabei allerdings wahrscheinlich auch nicht, dass wir uns im Winter auch etwas mehr gehenlassen können, ohne dass es gleich jeder mitbekommt. Wir laufen nicht am Strand in einem Bikini herum, sondern kuscheln uns in schöne warme und weite Pullis ein, die nicht erkennen lassen, ob nun eins, zwei oder sogar fünf Pfund mehr ihren Platz an Bauch, Hüfte & Co gefunden haben. Dies lässt uns im Winter relativ kalt – allerhöchstens wird zu Neujahr ein guter Vorsatz gefasst, der aber schon bald wieder vergessen ist. Probleme gibt es dann später – wenn der Frühling naht und man erschrocken feststellen muss, dass die leichteren Hosen spannen und man sich kaum mehr in die T-Shirts, die man erst im letzten Jahr gekauft hat, quetschen kann.

Wer sich diesen Schock ersparen will, kann vorsorgen. Mit ein paar einfachen Tipps lässt sich der lästige Winterspeck vermeiden.

Auf, Auf – raus an die frische Luft

Ja, klar ist es im Winter kalt. Dennoch kann man richtig angezogen gerade die kühle und reine Winterluft richtig genießen. Wer zu viele Pfunde auf die Waage bringt, sollte sich dabei auf leichte und gelenkschonende Sportarten wie Nordic Walking konzentrieren – wem dieses zu langsam ist, ist wohl eher zum klassischen Jogger geboren. Bei beiden Sportarten gilt allerdings: Nicht nur die Bewegung an sich tut uns gut und lässt die Pfunde purzeln, sondern auch die klare, kalte Winterluft leistet einen wesentlichen Beitrag zu unserer Gesunderhaltung. Sie härtet ab und stärkt das Immunsystem. Wer sich so gar nicht aufraffen kann, sollte auf Sportarten zurückgreifen, die in Gruppen ausgeübt werden können. Joggen und Walking gehören natürlich auch dazu. Hier ist man stets mehr angespornt und mag sich vor seinen Mitstreitern nicht die Blöße geben, sich schon wieder mit einer faulen Ausrede vor der Sporteinheit zu drücken.

Winterspeck

Winterspeck @iStockphoto/imagedepotpro

Maß halten – auch wenn´s schwer fällt

Wer mit winterlichen Gewichtszunahmen zu kämpfen hat, normalerweise aber nicht zuviel auf die Waage bringt, muss nicht gleich strenge Diät halten, um auch noch im nächsten Frühling passabel auszusehen. Hier ist ein Sich-Zügeln angesagt – sowohl beim Einkaufen als auch beim tatsächlichen Essen. Machen Sie also bloß nicht den Fehler und legen Sie sich Süßigkeiten-Vorräte an – da kann selbst der stärkste Charakter nicht widerstehen und langt früher oder später zu. Besser ist es, sich bewusst eine Kleinigkeit zu besorgen und diese mit Genuss zu verspeisen, dann kommt der erneute Appetit auf Süßes auch langsamer zurück.

Ähnliches gilt für die reichhaltigen und zumeist fettigen warmen Gerichte, auf die wir im Winter so gerne zurückgreifen. Klar müssen Sie sich diese nicht komplett verbieten – sie sollten aber für genügend Ausgleich sorgen, indem sie einerseits nicht zu große Portionen essen und andererseits an den Tagen nach solch einem Essen bewusst fettärmere Speisen wählen. Auf diese Weise lässt sich so manch ein Ausrutscher wieder korrigieren, ohne dass man strikt auf etwas komplett verzichten muss.