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Wintersport im Schlankheitstest

Der Winter bringt mit seinem wunderschönen weißen Schnee eine Vielzahl von Möglichkeiten mit sich, sportlich aktiv zu werden. Auf diese Weise haben Winterdepressionen und Speckröllchen keine Chance. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die beliebtesten Wintersportarten und ihren Einfluss auf die Fettverbrennung – mit Sicherheit ist auch etwas Passendes für Sie dabei!

Skifahren

Der Klassiker unter den Wintersportarten ist der alpine Skilauf: Eine Sportart, die nicht nur viel Spaß macht, sondern zugleich so richtig gut für Ihre Figur ist. Durch die spezifischen Bewegungen, mit denen Sie am besten die Hänge hinunter sausen können, wird vor allem die Bein- und Rumpfmuskulatur gestärkt. Kalorien werden natürlich auch einige verbrannt: Mit ca. 400 pro Stunde Skifahren kann man durchaus rechnen.

Leider wird der positive Effekt des Skifahrens schnell wieder zunichte gemacht, wenn man die langen Wartezeiten an den Lifts sowie das eine oder andere Bier beim Aprés-Ski mit in die Bilanz einbezieht. Auch ist zu beachten, dass das Skifahren ein nicht geringes Verletzungsrisiko aufweist. Muskeln und Bänder sind einer enormen Belastung ausgesetzt, so dass einige Skiurlaube schon im Krankenhaus geendet sind. Man sollte sich also nur gut trainiert auf die Bretter trauen und das, was der Skilehrer einem einst beigebracht hat, immer berücksichtigen, um Verletzungen zu vermeiden.

Langlaufski

Viele Personen, die eher die Schnelligkeit lieben und alpines Skilaufen bevorzugen, können nicht verstehen, was die Fans des Skilanglaufs an dieser Sportart so sehr mögen. Dabei ist es leicht erklärt: Auf Langlaufskiern kann man die winterliche Landschaft viel besser erkunden und genießen als es bei einer schnellen Hangabfahrt der Fall ist. Und noch eines macht das Langlaufski-Fahren zu einer echten Traumsportart: Es hält ungemein fit. Der gesamte Körper wird durch die Bewegungen gestrafft und die Fettverbrennung wird optimal angeregt. Verbringt man eine Stunde auf den Skiern, kann man durchaus bis zu 600 Kalorien verbrauchen, was einer guten Mahlzeit entspricht.

Ein weiterer Pluspunkt: Beim Langlaufski-Fahren ist das Verletzungsrisiko sehr viel geringer als beim alpinen Skilauf. Aufgrund der beschaulicheren Geschwindigkeit kommt es zu deutlich weniger Stürzen und auch die Bänder und Gelenke werden nicht so stark durch ruckartige Bewegungen in Anspruch genommen.

Wintersport

Wintersport @iStockphoto/Sebastien Cote

Snowboarden

Für die Jüngeren unter uns muss es in puncto Wintersport einfach das Snowboard sein. Der Spaß, der sich beim schnellen Herunterschießen der Pisten oder beim Vollführen der unterschiedlichsten Tricks ergibt, ist gerade für junge Menschen unschlagbar. Wer durchs Snowboarden allerdings abnehmen will, muss daran denken, dass durch die ständigen Unterbrechungen – die Zeit, die man vor und im Lift verbringt – die Fettverbrennung nur zögerlich in Gange kommt. Zwar werden Beine, Po und Rücken bei dieser Sportart gut trainiert, allerdings ist auch sie – wie das alpine Skilaufen – nicht gerade ungefährlich. Stürze sind auch hier an der Tagesordnung. Da kann man nur hoffen, dass diese glimpflich ablaufen und der Rest des Winterurlaubs nicht auf Krücken verbracht werden muss.

Rodeln

Nicht nur für die kleinsten Winterurlauber ist Rodeln etwas, die ganze Familie kann viel Spaß dabei haben. Spaß ist die eine Sache, können wir aber mit Schlittenfahren auch etwas für unsere Figur tun? „JA“ lautet die überraschende Antwort, allerdings kommt es darauf an, welche Rodelstrecke man sich ausgesucht hat. Ist sie schnurgerade, ist der Effekt auf die Fitness und auf die Fettverbrennung eher gering. Weist die Rodelstrecke allerdings einige Kurven auf, die man durch geschicktes Bremsen mit vollem Körpereinsatz meistern muss, tut man einiges für seine Figur: Gerade die Schenkel- und die Bauchmuskulatur werden hier bestens trainiert und man kann in einer Stunde ca. 300 Kalorien verbrauchen. Auch das Verletzungsrisiko hält sich in Grenzen: Sollte es dennoch einmal zu einem Sturz kommen, fällt man nicht tief und kommt in der Regel mit blauen Flecken davon.

Eislauf

Eislaufen ist nicht nur etwas für Mädchen und Frauen – auch Jungs und Männer können an dieser Sportart Gefallen finden. Am meisten Spaß bringt Eislaufen in der Gruppe und in einer Eishalle, in der man zu den neuesten Top Ten Musikhits der sportlichen Betätigung frönen kann. Positiver Nebeneffekt: Rücken- und Beinmuskulatur werden gekräftigt und man verbrennt in einer Stunde in etwa 350 Kalorien.
Ein gewisses Verletzungsrisiko besteht allerdings auch bei dieser Sportart, weshalb man sich gerade zu Beginn nicht allzu viel zumuten sollte. Das Gleiten auf dem Eis muss schließlich gelernt sein.

Welche Sportart macht das Rennen?

Welche Sportart für Sie das Rennen macht, entscheiden Sie natürlich selbst. Es ist eine Typ- und Charakterfrage, die darüber entscheidet, was am besten zu einem passt. Wer jedoch durch Wintersport tatsächlich das eine oder andere Pfund verlieren möchte, ist nicht schlecht beraten, es einmal mit dem Skilanglauf zu probieren.