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Wohnen mit Feng-Shui

Viele Menschen kommen gerne nach Hause, andere weniger, obwohl sie alles schön eingerichtet haben. Woran das liegen kann, zeigt das Feng Shui auf, das nach der fernöstlichen Lebensphilosophie, dass Energie fließen können muss, in allen Bereichen des Lebens eine hilfreiche Unterstützung bietet.

Unter dem Feng Shui kann man sich eine Anleitung für die Kunst vorstellen, ein „Wohnen mit Wohlgefühl“ im eigenen Zuhause zu entwickeln, welches gleichzeitig alle Lebensbereiche außerhalb des Wohnbereiches positiv beeinflusst. Das Zuhause ist der Ort der Erholung, des Glücks und der Familie, woran sich Gesundheit und Zufriedenheit anschließen. Und wer glücklich und zufrieden lebt, sich in seine eigene „Wohlfühloase“ zur Regeneration zurückziehen kann, wird gleichzeitig zufriedener und erfolgreicher in seinem Leben sein. Häufig steht die Sorge, die komplette Wohnungseinrichtung ändern oder gar Wände einreißen zu müssen der genaueren Befassung eines Menschen mit dem Feng Shui im Weg. Doch so extrem ist es gar nicht. Schon mit wenigen Handgriffen kann jeder Wohnraum und sein Einfluss auf das Wohlbefinden der Bewohner positiv geändert werden.

Ballast abwerfen

Zu Beginn der eigenen Feng Shui-Umsetzung kann ein simples aufräumen und entrümpeln stehen. Alles Unnötige sollte sortiert, entsorgt und gegebenenfalls verschenkt werden. Ein freigeräumter Boden lässt die Energien dabei ebenso besser fließen wie die Entfernung kantiger und sperriger Möbel, die man eigentlich gar nicht benötigt. Hierbei kann man sich gerne ein Vorbild an den häufig schlichten und schnörkellosen Einrichtungen im asiatischen Stil nehmen: Alles Überflüssige nimmt unnötigen Raum ein und bedeutet gleichzeitig Ballast für die Bewohner. Ein Zuviel kann den Energiefluss blockieren, weshalb sich viele Menschen nach einem gründlichen „Ausmisten“ bereits viel befreiter fühlen.

Fenster, Spiegel und Kristalle

Nach dem Feng Shui sind Glasartikel stets positiv. Fenster stehen für den eigenen Blick auf die Welt, Spiegel für die Selbsterkenntnis. Ein regelmäßiger Hausputz dieser Dinge bringt eine klare Sicht und wird durch Kristalle, die negative Energie streuen und somit schwächen können, noch verstärkt.

Wohnen Feng-Shui

Wohnen Feng-Shui @iStockphoto/elcabron

Ordnung im Haus und im Kopf

Das Zuhause ist stets auch ein Spiegel der Gedanken. Chaos im Kopf spiegelt sich auch im Heim wieder. Entsprechend helfen schnell erledigte Hausarbeiten, nicht nur Ordnung und Sauberkeit im Haus, sondern auch im Kopf zu wahren. Und mal ehrlich: Dreckiges Geschirr und Bügelwäscheberge ziehen häufig allein beim Anblick die Stimmung runter! Zusätzliche Haken an den Wänden ermöglichen es, alle lockeren Gegenstände wie Geschirrtücher, Suppenkellen, Schlüssel und Jacken schnell, ordentlich und doch griffbereit zu verstauen.

Luft schaffen

Regelmäßig gelüftet ist die Raumluft bereits angenehm frisch, wodurch negative Energien aus dem Haus, positive in das Haus gelockt werden. Steigern kann man das Wohlbefinden zusätzlich mit ätherischen Ölen, die in der Duftlampe ebenso zur Entfaltung kommen wie mit Potpourris. Ein paar Tropfen im Staubsaugerbeutel unterstreichen zudem die reinigende Wirkung des Hausputzes auf die Atmosphäre.
Typische Düfte, die nicht nur im Feng Shui von Bedeutung sind:
Eukalyptus (fördert klares Denken, beruhigt)
Lavendel (entspannend und ausgleichend, auch vor dem Schlafengehen)
Rose (edel, sinnlich, harmonisierend, aphrodisierend und ausgleichend)
Geranium (stärkend für die Seele, das Selbstwertgefühl und gegen Ängste)
Gewürznelke (wärmend und anregend auf Geist und Seele)
Grapefruit (aufmunternd, unterstützt bei Selbstzweifeln)
Zitrone (stimmungshebend, stimmt Optimismus, fördert klares Denken)
Ylang Ylang (entspannend, sinnlich und aphrodisierend)

Jedem Pflänzchen sein Plätzchen

Auch Pflanzen spielen im Feng Shui eine wichtige Rolle. Sie bremsen negative Energien aus und unterstützen den Fluss der Lebensenergie. Jeder Pflanze ist dabei in der fernöstlichen Lehre eine eigene Symbolik zugeordnet. Mit Alpenveilchen wird Aufmerksamkeit zuteil, Efeu fördert die Loyalität und wirkt reinigend. Der Gummibaum schützt vor negativen Einflüssen und Strahlungen, während die Grünlilie Abwechslung ins Leben bringt und die Kamille vor negativen Einflüssen von außen schützt (auch um das Haus herum).

Mit farbigen Akzenten punkten

Licht und Farben hängen nicht nur im Feng Shui eng miteinander zusammen. Farbige Akzente können gezielt eingesetzt maßgeblich die Stimmung, aber auch die Atmosphäre beeinflussen.
Rot steht für Aktivität, Leidenschaft, Liebe und Kraft. Blau ist beruhigend und beständig, steht für Treue und unterstützt Meditation und Regeneration. Gelb steigert den Optimismus und unterstützt geistige Arbeiten. Orange steigert die Lebensfreude und Kreativität. Braun gibt Stabilität, Wärme und Geborgenheit. Weiß ist als Farbe der Reinheit und des Lichtes zu sehen. Lichtstrahlen in jeglicher Form unterstützen die jeweiligen Farben und bringen die Akzente stets besonders zur Geltung. Mit einigen wenigen Tricks und Kniffen verhilft das Feng Shui somit zu einer verbesserten Wohlfühlatmosphäre, die nicht nur den Bewohnern, sondern auch den Gästen auffallen wird.

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