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Wohntrends und Stile – tolle Akzente setzen

Es gab Zeiten, da galt der Einrichtungsstil des sogenannten „Gelsenkirchener Barock“ als höchst erstrebenswert – nahezu jeder wollte ihn haben. Heute steht bei der Wohnungseinrichtung Individualität im Vordergrund, und viele Menschen richten sich eben gerade so ein, wie es ihnen gefällt. Mit Sachen vom Trödler, exklusiven Markenprodukten, Erbstücken oder selbst Gezimmertem; manchmal spiegelt sich in der Raumgestaltung auch die Sehnsucht nach der Ferne, Erinnerungen an einen Urlaub oder eine andere Zeit wider.

Ein Hauch von Afrika

Wärme, Ursprünglichkeit, Natürlichkeit – mit Afrika lassen sich diese Begriffe besonders gut verbinden. Wer einmal dort war, wird sich immer nach diesem ganz besonderen Lebensgefühl sehnen. Ein Wohn- oder Schlafraum, der in warmen Erdtönen zwischen Rostbraun und Sandbeige gehalten ist, stellt eine gute Basis für den afrikanischen Traum in den eigenen vier Wänden dar. Markante, längsbetonte Schnitzereien aus dunklem Holz, Utensilien aus Korbgeflecht und palmenartige Zimmerpflanzen betonen den Stil, ebenso wie Stoffe in kräftigen Farben mit den typischen schlicht-graphischen Mustern. Mit etwas Geschick und Porzellanfarbe lassen sich einfache Gebrauchsgegenstände aus einfarbiger Keramik selbst entsprechend gestalten, sie runden die Ausstrahlung des Zimmers perfekt ab.

Wohntrends

Wohntrends @iStockphoto/tulcarion

Back to the swinging Fifties

Ach ja, die Fünfziger! Beschwingte Zeiten, und in Sachen Einrichtung ganz bestimmt nicht langweilig. Viele Möbeldesigner greifen auch bei heutigen Produkten gern auf die Formen aus der guten alten Zeit zurück. Speziell Details wie Lampen, Radios und Küchengeräte werden inzwischen wieder im Retro-Look angeboten. Sogar das Tapetenangebot orientiert sich teilweise an den typischen Formen und Farben. Vielleicht findet sich irgendwo noch ein alter Nierentisch – oder ein paar vergessene Schalensessel? Mit neuen Bezügen oder einem frischen Anstrich werden sie wieder lebendig. In Kombination mit einem Teewagen, einem passenden Läufer und den unvergesslichen Tütenlampen entsteht im Nu ein bezauberndes Zeitfenster, in dem man auch noch wohnen kann.

Big in Japan

Wohnen wie in Asien… vielleicht nicht ganz so beengt, aber doch gern so sachlich und reduziert. Neben asiatischen Sport- und Meditationsarten, Ernährungs- und Lebensstilen wird auch das entsprechende Wohnambiente in unseren Breiten hoch geschätzt. Ein Schlafzimmer in heller, neutraler Wand- und Bodengestaltung bekommt bereits mit einem Paravent aus Reispapier und einem Futonbett die passende Note. Kleine, flache und dunkle Holztische dienen als Nachtschränke, große runde Bodenkissen bieten eine Sitzalternative. Die Verwendung der Farben Rot, Weiß und Schwarz ist typisch für diesen Stil und bringt genug Spannung ins Raumgefühl, auf kitschige Fächer kann daher gut verzichtet werden. Zarte Orchideen und ein schönes Teeservice sorgen hingegen für eine „echt asiatische“ Stimmung.

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