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Yoga – uralt und hochmodern

Yoga hat in der letzten Zeit einen regelrechten Boom erlebt: Kaum ein Fitness-Studio, eine Volkshochschule oder ein Sportverein bietet nicht inzwischen spezielle Kurse für diese Entspannungstechnik an. Dabei wird häufig vergessen, dass Yoga bereits über 2000 Jahre alt ist. Während wir heute Yoga hauptsächlich mit den unterschiedlichsten körperlichen Übungen verbinden, vergessen wir häufig, dass Yoga vielmehr ist: Nämlich eine alte philosophische Lehre, die aus Indien stammt, bei der die körperlichen Übungen nur einen Teil ausmachen und bei der es im Grunde um das Erlangen von Erleuchtung geht. Heute erfüllt Yoga in der westlichen Welt einen zwar veränderten, aber dennoch nützlichen Zweck.

Yoga in unserer heutigen Zeit

Von seinem Ursprung hat sich das heutige Yoga gar nicht so weit entfernt: Es versteht sich immer noch als ganzheitlicher Ansatz, der darauf abzielt, Körper und Geist positiv zu beeinflussen. Lediglich der Glaube an Erleuchtung ist in unserer Gesellschaft wohl nicht weit verbreitet.

Während des Yogatrainings spielen die so genannten Asanas eine wesentliche Rolle. Dieses sind unterschiedliche Körperhaltungen, die zunächst für eine gewisse Zeit gehalten werden, um dann durch einen bestimmten Bewegungsablauf in andere Positionen verwandelt zu werden. Kombiniert werden die Asanas mit bestimmte Atem- und Meditationsübungen.

Wer aufgrund des langsamen Ablaufs der Bewegungen denkt, Yoga sei nicht anstrengend und daher auch kein Sport, sondern primär Meditation, liegt falsch. Das Halten der einzelnen Körperpositionen ist wesentlich anstrengender als es der Anblick geübter Yogaschüler vermuten lässt. Während eines guten Yogatrainings werden alle Körperpartien in Anspruch genommen. Zudem lassen sich die unterschiedlichen Übungen auch abwandeln, so dass zum Beispiel durch einen schnelleren und kraftvolleren Ablauf, noch mehr Energie aufgebracht werden muss.

Yoga

Yoga @iStockphoto/Jacob Wackerhausen

Yoga-Kurse

Mittlerweile kann man in fast jeder mittelgroßen Stadt einen Yoga-Kurs besuchen, bei dem man von Grund auf in diese Meditations- und Sportart eingeführt wird. Anlaufstellen sind zum Beispiel Sportvereine, Volkshochschulen, Zentren des Hochschulsports und Fitness-Studios. Wenn man allerdings sichergehen will, dass man von einem wirklich qualifizierten Lehrer in die Kunst des Yogas eingeführt wird, sollte man sich vergewissern, ob der jeweilige Kursleiter zertifiziert ist. Besonders geeignet sind auch spezielle Yoga-Zentren. Wenn man an einem Yoga-Kurs teilnimmt, sollte man es vermeiden, sich zu übernehmen. Oftmals – je nach eigenem Fitness-Stand – benötigt man eine gewisse Zeit, bis man die eine oder andere Übung so nachmachen kann, wie sie einem im Kurs gezeigt wurde. Hier gilt es, nicht die Geduld zu verlieren, sondern weiterzuüben.

Wer bereits Vorerfahrungen hat oder einen guten allgemeinen Fitness-Zustand aufweist, kann auch mithilfe von speziellen DVDs Yoga-Übungen erlernen. Hier werden die Übungen gut erklärt und vorgemacht, allerdings fehlt hierbei die unterstützende Hand, wenn man Bewegungsläufe nicht richtig ausführt.

Positive Effekte des Trainings

Yoga hat vor allem eine beruhigende und entspannende Wirkung auf den Menschen. Wenn man die Bewegungsabläufe und Positionen erst einmal gelernt hat, kann man sich mit Yoga bestens vom stressigen Alltag erholen. Zugleich tut man aber auch etwas für seine Gesundheit: Durch Stress verursachte Kopfschmerzen können zum Beispiel gelindert werden. Zudem wird die Durchblutung angeregt, der Gleichgewichtssinn geschult und Muskulatur aufgebaut. Körper und Geist werden also gleichermaßen trainiert.

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