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Weiße Zähne – So hellen Sie Ihre Zähne auf

Ein strahlend weißes Lächeln gehört mit zu den attraktivsten Dingen an Menschen. Einem solchen Lächeln kann niemand widerstehen. Es macht sympathisch, steht für Gesundheit und Erfolg. Letzteres vor allem, da uns die Hollywood-Stars mit perfekten Zähnen von den Leinwänden entgegen lächeln. Doch in der Realität sieht es etwas anders aus. Um ein Hollywood-Lächeln zu erhalten, greifen die Stars tief in die Tasche und wir kämpfen mit Belegen, die unseren Zähnen statt Glanz einen Gelbstich verleihen. Muss das sein?

Gerade in der heutigen Zeit ist der erste Eindruck, den wir bei anderen hinterlassen, wirklich entscheidend. Und den möchten wir uns nicht vermiesen, in dem wir beim Lächeln gelbliche oder dunkle Zähne zeigen. Das weckt beim Gegenüber den Eindruck von Ungepflegtheit. Professionelles Bleaching beim Zahnarzt kann jedoch ganz schön ins Geld gehen. Eine Alternative sind da Methoden zur Zahnaufhellung, die wir Zuhause anwenden können. Es gibt sogar viele Hausmittel, die Verfärbungen der Zähne auf sanfte Art minimieren und dabei helfen, dem Wunsch nach einem strahlend weißen Lächeln nahezukommen.

Wodurch entstehen Verfärbungen an den Zähnen?

Bevor wir uns mit Verfärbungen an Zähnen und mit deren Reduzierung beschäftigen, noch etwas Grunsätzliches: Gelbe Zähne bedeuten keinesfalls, dass die Personen es mit der Zahnpflege nicht so genau nehmen. Gelbe Zähne sind sogar etwas ganz Natürliches, denn strahlend weiße Zähne haben wir eigentlich nur als Kind. Mit jedem Jahr wird der helle Zahnschmelz im Mund abgebaut und die gelbliche Verfärbung, die dann zu sehen ist, ist auf das Durchscheinen des Zahnbeins zurückzuführen. Dieses ist nämlich gelblich.

Weiße Zähne

Weiße Zähne ©iStockphoto/deniskomarov

Wer von Natur aus sehr schöne, weiße Zähne hat, der ist mit guten Genen gesegnet. Diese entscheiden nämlich darüber, wie schnell sich der Zahnschmelz abbaut. Darüber hinaus gibt es aber natürlich auch Verfärbungen auf den Zähnen, für die wir im gewissen Maße selbst verantwortlich sind. Vor allem Getränke können dafür sorgen, dass der Zahnschmelz sich langfristig verfärbt. Dazu zählen vor allem:

– Rotwein
– Kaffee
– Tee
– Cola

Auch Zigaretten sorgen nicht gerade für ein strahlend weißes Lächeln. Der Liste könnte man noch weitere Dinge hinzufügen, jedoch kann der totale Verzicht auch nicht das Ziel sein. Interessanter ist es doch zu erfahren, wie diese Verfärbungen wieder verschwinden oder zumindest reduziert werden können.

Möglichkeiten, die Zähne aufzuhellen

Wie schon erwähnt, ist ein Besuch beim Zahnarzt natürlich ein zuverlässiger Weg, um Verfärbungen an den Zähnen entfernen zu lassen. Das professionelle Bleaching bringt auch ein lang anhaltendes Ergebnis, hat jedoch seinen Preis. Doch nicht nur der Zahnarztbesuch sorgt für weißere Zähne. Über viele Jahrzehnte hinweg wurden viele Methoden entwickelt, um Zähne aufzuhellen. Viele davon sind Hausmittel und können problemlos und ohne große Kosten Zuhause durchgeführt werden.

Zitronensaft

Es ist keine neue Erkenntnis, dass Zitronensaft eine bleichende Wirkung hat. Warum sollte diese also nicht auch für die Zähne verwendet werden? Der Einsatz dieses natürlichen Bleichmittels ist ganz einfach: Mit dem ausgepressten Saft einer Zitrone den Mund etwa drei Minuten lang gründlich spülen und anschließend mit klarem Wasser nachspülen. Diese Methode ist wegen des sauren Geschmacks etwas gewöhnungsbedürftig, verspricht aber sichtbare Ergebnisse bei regelmäßiger Anwendung (mindestens zwei Wochen Abstand lassen, da die Säure den Zahnschmelz belastet). Wichtig ist, dass nach dem Spülen nicht gleich wieder gegessen oder getrunken wird – der Zahnschmelz sollte sich erst wieder erholen können.

Öl-Salz-Gemisch

Wer schön sein will, muss leiden – beim Bleichen der Zähne scheint das wirklich zuzutreffen, zumindest wenn man sich für das Öl-Salzgemisch entscheidet. Bei dieser Methode wird ein Glas zu einem Viertel mit Olivenöl gefüllt. Dem Öl wird dann so viel Salz hinzugefügt, bis eine breiige Masse entsteht, mit der dann die Zähne geputzt wird. Lecker ist das nicht, aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Natron oder Backpulver

Backpulver gehört nicht nur in Kuchen oder andere leckere Backrezepte, sondern kann auch Zähne aufhellen. Dazu wird es einfach regelmäßig (auch hier empfiehlt sich ein Abstand von zwei Wochen) zum Zähneputzen verwendet. Dazu verwendet man am besten eine weiche Zahnbürste und schrubbt nicht zu stark an den Zähnen. Mit Natron kann man genauso verfahren. Beides verspricht ein schnell sichtbares Ergebnis, jedoch ist auch hier wieder etwas Vorsicht wichtig, denn der Zahnschmelz wird durch die Anwendung empfindlicher und sollte daher nach dem Putzen nicht durch Nahrungsmittel oder Getränke belastet werden.

Bananenschale

Der Gedanke mag etwas seltsam erscheinen, aber es hilft tatsächlich: Mit der Innenseite der Bananenschale langsam und gleichmäßig über die Zähne reiben. Bananenschalen enthalten viele Mineralien, die eine bleichende Wirkung haben, wie beispielsweise Kalium, Magnesium und Mangan. Ob es wirkt kann hier wirklich schnell und ohne großen Aufwand ausprobiert werden!

Jodiertes Salz

Salz in Verbindung mit Öl ist eine Methode, um weißere Zähne zu bekommen. Eine andere Methode ist das Zähneputzen mit jodiertem Salz. Dazu einfach ein oder zwei Mal die Woche etwas Salz auf die Zahnbürste streuen und wie gewohnt die Zähne putzen. Das jodierte Salz hilft dabei, Verfärbungen zu entfernen und schon nach dem ersten Versuch fühlen sich die Zähne gleich viel sauberer und glatter an. Diese Methode ist besonders beliebt, da sie nicht viel Aufwand erfordert, schnell wirkt und dabei noch sehr günstig ist.

Öl ziehen

Das Öl ziehen ist eine Methode, die aus der ayurvedischen Medizin bekannt ist und dem Mund Giftstoffe entziehen kann. Daraus verspricht man sich unter anderem auch die Linderung von Krankheiten. Ein schöner Nebeneffekt dabei ist, dass auch die Zähne von der Methode profitieren, denn beim Öl ziehen werden Gerbstoffe und Schadstoffe im Mundraum gebunden und das trägt auch zur Aufhellung der Zähne bei. Diese Technik ist darüber hinaus einfach und täglich durchführbar. Einfach morgens einen Esslöffel Öl (besonders beliebt ist aufgrund des Geschmacks Kokosöl, anderes Öl geht natürlich aber auch) in den Mund neben und den Mundraum etwa fünf Minuten gründlich damit spülen. Anschließend das Öl ausspucken und den Mund mit Wasser ausspülen.

Zähne aufhellen funktioniert nicht immer

Natürlich sollte bei all den Bleaching-Hausmitteln auch beachtet werden, dass hier nicht über Nacht ein Hollywood-Lächeln entsteht. Einige Verfärbungen lassen sich auch damit nicht vollständig entfernen, Verbesserungen der Zahnweißheit sind aber durchaus möglich. Haben alle Bemühungen keinen Erfolg, ist ein Termin bei einem Zahnarzt eine gute Idee. Nur er kann den Verfärbungen wirklich auf den Grund gehen und erkennen, warum sie vielleicht nicht mehr (oder nur wenig) zurück gehen. Auch zu beachten ist, dass natürlich Kronen, Brücke und ähnliches nicht aufgehellt werden können. Übertreibt man es also mit der Aufhellung, können hier unschöne Unterschiede auftreten, die den positiven Gesamteindruck wieder schmälern.