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Hausmittel gegen Schnupfen

Wer kennt es nicht: Das Frühjahr kommt und gleichzeitig der nächste Schnupfen. Das Gleiche, sobald sich eine “Grippewelle“ auch noch von Weitem ankündigt. Zum Glück aber ist ein Schnupfen keine schlimme Erkrankung, dafür aber lästig und manchmal auch nervtötend. Deshalb verraten wir Ihnen folgend die besten Hausmittel, die auch Ihnen effektiv helfen können. Die erstaunlich guten Abwehr- und Heilungskräfte des Körpers gegen Viren und Bakterien müssen unterstützt und aktiviert werden, weil sich ihre Aktivität bei einem Infekt im unteren Level der Leistungsfähigkeit von 45 bis 100 Prozent bewegt. Egal, für welches der folgenden Hausmittel Sie sich entscheiden, es muss Ihr Wohlbefinden steigern und die Genesung fördern.

Schenken Sie Ihrem Körper eine “Frischzellenkur“ mit Zink

Besonders im höheren Alter besteht häufig ein Zinkmangel, der die Infektanfälligkeit begünstigt. Schon 15 mg Zink pro Tag reichen aus, damit sich die Zahl der Abwehrzellen stark erhöht. Ideale Zinklieferanten sind Haferflocken, Krabben sowie Edamer Käse und Pinienkerne. Mindestens eine gute Portion dieser Lebensmittel sollte täglich gegessen werden.

Mit Scharfmacher gegen Schnupfen

Ihr großer Vorteil liegt in der Tatsache begründet, dass sie nicht nur Bakterien, sondern auch Viren und Pilze bekämpfen. Sie sind also effektiver als Antibiotika. Man kann behaupten, Sie desinfizieren Ihren Körper von innen heraus. Deshalb ruhig scharf mit Zwiebeln, Meerrettich, Knoblauch und Chilischoten Tag für Tag würzen. Auch ein Teelöffel scharfer Senf bietet “verschärften“ Schutz.

Die Erfolge der Pflanzenkraft

Der indianische Wasserdost ist bezüglich der Mobilisierung der körpereigenen Abwehrkräfte mindestens so erfolgreich wie die Chinacea, auch Sonnenhut genannt. Er ist ein wahrer Meister in der Bildung neuer Abwehrzellen. Am besten schon bei den ersten Schnupfenanzeichen einen halben Tag lang eine Intensivkur mit fünf bis 10 Tropfen Wasserdosst-Tinktur einlegen und Sie werden überrascht sein von der wohltuenden Wirkung.

Schnupfen

Schnupfen ©iStockphoto/mroeder

Das Immunsystem einfach wach klopfen

Kaum jemand weiß, dass die Thymusdrüse eine wichtige Rolle spielt, um Krankheiten zu vermeiden. Diese Drüse, die in der Mitte der Brust liegt, ist nämlich für die “Schulung“ der Abwehrkräfte bezüglich ihrer Aufgabe im Organismus verantwortlich. Ihre Aktivierung von außen ist denkbar einfach. Einfach ca. 5 cm unterhalb des Schlüsselbeins auf das Brustbein klopfen. Aber nicht länger als 60 Sekunden. Und auch nur so fest, wie es maximal angenehm ist. Dieses “Wachklopfen“ können Sie mehrmals täglich wiederholen.

Vitamin C und E sind wie Bruder und Schwester

Deshalb entfalten sie ihre optimale Wirkung auch am besten im Doppelpack. Vitamin E übernimmt die Rolle des Stimulierens bezüglich der Helferzellen, wodurch die Infektabwehr effektiv gestärkt wird. In Kombination mit Vitamin C entsteht ein phänomenales Abwehrsystem. Vitamin C stabilisiert nämlich den empfindlichen Vitalstoff im Körper.
Es spricht also alles dafür, täglich eine (größere) Schale frischen Obstsalat mit ebenso frisch gehackten Nüssen zu essen. Dabei achten Sie bitte darauf, dass der Salat direkt gegessen wird, weil Vitamin C licht- und sauerstoffempfindlich sowie hitzeempfindlich und zudem wasserlöslich ist. Besonders geeignet sind Acerolakirschen, australische Buschpflaumen, Orangen, Kiwi, Papaya, Zitronen, Mango, Grapefruit und Pampelmuse. Auch frisches Gemüse mit besonders viel Vitamin C gehört jetzt zur täglichen Ernährung. Also ran an Rotkohl, Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Fenchel und Blumenkohl. Brokkoli, Blumenkohl und Fenchel schmecken auch sehr gut als Salat. Eine Tatsache, die Sie sich zu eigen machen sollte, weil so der Vitamin C Gehalt nicht durch Erhitzen verringert wird,

Der Wassertrick ist kein Tick

Mindestens zwei Liter stilles Wasser oder gemischt mit einem Anteil an ungesüßter Saftschorle sollten Sie trinken, wenn sich ein Schnupfen oder eine allgemeine Erkältung ankündigt. Dies ist deshalb wichtig, weil so die Schleimhäute vor dem Austrocknen bewahrt werden und infolge dessen eine Barriere gegen Viren und Bakterien gebildet wird. Das lästige Husten und Schnupfen wird zumindest gemildert wenn nicht sogar verhindert.

Geheimwaffe grüner Tee

Im Gegensatz zu Schwarztee enthält er eine sehr große Menge an Pflanzenstoffen, die die Abwehrkräfte stärken. Damit eine optimale Wirkung erzielt wird, sollten Sie täglich drei Tassen grünen Tee Schluck für Schluck trinken. Dieser Tee sollte immer frisch aufgebrüht werden.

Die scharfe Wurzel: Ingwer

Frisch zubereitetes Ingwerwasser ist optimal, weil es antibakteriell wirkt. Lauwarm getrunken ist es zudem sehr schmackhaft und löscht gut den häufig vermehrt auftretenden Durst.

Sauer und süß mögen sich

Angesprochen ist die heiße Zitrone mit Honig. Aber den frisch gepressten Zitronensaft nicht kochen, sondern nur bis 60 Grad erhitzen. Dann den Honig einrühren und sofort trinken. So bleiben die wichtigen Vitamine und Spurenelemente erhalten.

Unterstützen Sie Ihren Darm, er ist Ihr persönlicher Gesundheitsmotor

Ihr Bauch grummelt, dann schwächelt häufig das Immunsystem und wird anfällig für Infekte wie einen Schnupfen. Deshalb lautet das Motto: Die krankmachende Ursache, die im Darm liegt, muss bekämpft werden. Dabei hilft probiotischer Joghurt mit Haferkleie gleich doppelt. Die Milchsäurebakterien des Joghurts liefern den essenziell wichtigen und nützlichen Darmbakterien die nötige Energie. Die Haferkleie mit Ihrem hohen Anteil an Ballaststoffen reguliert die Verdauung. Diese Doppelkombination baut ein starkes Schutzschild gegen Keime auf die vorhaben, den Körper krank zu machen. Täglich ein Becher Joghurt mit einem Teelöffel Kleie und frischen Früchten essen.

Schlaf liefert Kraft, um gesund zu werden

Abwehrkräfte und Nachtruhe sind eng miteinander verbunden. Weniger als sieben Stunden Schlaf pro Nacht führen nachweislich zu einer bis zu sechs Mal erhöhten Infektanfälligkeit. Langschläfer sorgen also schlafend für bessere Abwehrkräfte und damit zu einer besseren Gesundheit. Als optimal gelten sieben bis neun Stunden Nachtruhe mit durchgängigem Schlaf. In dieser Zeit kann der Organismus Reparaturstoffe ausschütten, die kranke Zellen entfernen.
Wenn Sie der Schnupfen bereits gepackt hat, gehen Sie früh zu Bett und schlafen Sie einfach so lange, bis Sie von alleine wach werden. Im Akutfall ist ein Nickerchen zwischendurch wie beispielsweise ein Mittagsschläfchen mehr als legitim.

Nicht schlafen aber Ruhe sanft in allen Ecken

Das angeschlagene Immunsystem braucht Ruhe, um sich zu regenerieren. Dazu gehört auch die Vermeidung von psychischem und physischem Stress. Ein Tag oder ein Wochenende auf dem Sofa ist bei einem Schnupfen genau richtig. Um die Entspannung zu fördern, schwören viele auf meditative Musik, asiatische oder sphärische Klänge. Suchen Sie sich einfach aus, was Ihnen gefällt. Erlaubt ist, was die Entspannung und Regeneration fördert und Ihnen insgesamt gesehen gut tut. Das heißt im Umkehrschluss: Sie wollen gar nichts tun, dann sollten Sie dieser Intuition folgen und einfach vor sich hinträumen. Keine Angst: Das ist mehr als legitim.

Lassen Sie es dampfen

Ein Dampfbad mit frischer Kamille oder ersatzweise Kamillentee wirkt bei Schnupfen entzündungshemmend sowie abschwellend auf die Schleimhäute. Dafür sollten Sie 100 Gramm getrocknete oder frische Kamillenblüten in zwei Liter Wasser sprudelnd aufkochen und ca. fünf Minuten ziehen lassen. Den Topf von der Platte nehmen und den Kamillensud so weit abkühlen lassen, dass Sie ihn problemlos tief einatmen können. Für das Dampfbad den Kopf über Sud halten und mit einem größeren Tuch abdecken, damit keine Dämpfe entweichen können. Die wohltuenden und heilenden Kamillendämpfe gute zehn Minuten durch Mund und Nase einatmen. Im Akutstadium jeden Tag anwenden. Danach abstufend von drei- zu zweimal die Woche herabsetzen. Schon nach ca. zwei Tagen werden Sie bemerken, dass die Schnupfensymptome abnehmen. Wenn Sie maximale Sicherheit wollen, dass Sie keine Chemikalien einatmen, sollten Sie frische Kamille oder Kamillentee aus biologischem Anbau kaufen.

Die Nase spülen

Eine Nasenspülung mit Salzwasser befreit die Nase und die umgebenden Atemwege. Mischen Sie einfach einen Teelöffel auf einen Liter Wasser und ziehen Sie das Salzwasser hoch, um es dann wieder auszuschnäuzen. Ohne Bedenken können Sie eine Nasenspülung mit Salz bis zu sechsmal am Tag durchführen. Das Salz reinigt nicht nur die Nasennebenhöhlen sondern wirkt gleichzeitig desinfizierend.

Auch eine Nasenspülung mit Kamille bringt wohltuende Linderung. Die Kamille bringt nicht nur die Schleimhäute in der Nase zum Abschwellen, sondern auch in den Neben- und Stirnhöhlen. Der Tee sollte hierfür 10 bis 15 Minuten ziehen. Die Spülung kann ohne Probleme dreimal am Tag wiederholt werden. Eine Nasendusche für die Spülung erhalten Sie problemlos in der Apotheke.

Reich an Nährstoffen aber leicht soll Ihre Ernährung sein

Fett- und zuckerhaltige Speisen sowie Fertiggerichte sind definitiv gestrichen. Jetzt haben Vitamine und Mineralstoffe absolute Priorität. Und diese sind ausreichend in Obst und Gemüse enthalten. Dünsten Sie frisches Gemüse, damit die Nährstoffe nicht im Kochwasser verloren gehen. Leicht bekömmlich sind auch frisch zubereitete vegetarische Suppen oder eine frische Hühnersuppe. Zitrusfrüchte sowie Mangos und Sanddornsaft sind optimale Lieferanten für Vitamin C und können gerne als Snack zwischendurch gegessen werden.

Die kleine Wellnesskur für Zuhause

Nehmen Sie sich eine Auszeit und genießen Sie ohne Zeitdruck eine heiße Dusche oder ein warmes Bad. Dieses dürfen Sie gerne mit ätherischen Ölen aus Eukalyptus oder Thymian anreichern. Das entspannt Körper, Geist und Seele und wirkt gleichzeitig wie eine Dampfinhalation. Also gerne ganz ruhig und entspannt tief ein und ausatmen. Der Schleim in den Atemwegen wird gelöst und das Atmen fällt leichter. Gleichzeitig können sich als positive Begleiterscheinung Verkrampfungen der Muskulatur lösen und Kopfschmerzen verschwinden. Dieses Verwöhnprogramm können Sie sich auch zweimal am Tag gönnen. Zum Beispiel morgens und abends. Anschließend ziehen Sie sich kuschelig warm und bequem an und ruhen sich aus.

Das Wissen unserer Vorfahren umsetzen: homöopathisch aufgearbeitete Mineralsalze

Häufig belächelt und doch immer wieder für “überraschend“ hilfreich und wohltuend empfunden: die Schüssler Salze. Sie lösen nicht nur Blockaden, sondern kurbeln den Fettstoffwechsel an und bringen den Körper in seine natürliche Balance zurück. Kündigt sich bei Ihnen ein Schnupfen an, hilft das Schüssler Salz Nr. 3. Hat sich bereits ein Stockschnupfen entwickelt, ist Schüssler Salz Nr. 4 richtig. Dieses kann auch angewendet werden, wenn die Ursache im Darm liegt oder dieser begleitend zu einem Schnupfen vor sich hin grummelt.

Eine gute Nacht trotz Schnupfen

Hier können wir von unseren Großeltern und vielleicht sogar Urgroßeltern gleich mehrere gute Tricks übernehmen. Fühlt sich Ihre Nase voller an, wenn Sie flach im Bett liegen? Dann stellen Sie das Kopfteil einfach höher. Wenn das nicht reicht, eine Nackenrolle in den Nacken legen, damit der Kopf ein wenig nach hinten abkippt. Auch ein paar Tropfen Uralt Lavendel auf ein feuchtes Tuch geträufelt und neben das Kopfkissen gelegt bewirken oft befreiende Momente für einen erholsamen Schlaf. Das Gleiche gilt für chinesisches Heilöl, das unter die Nase getupft werden kann. Wenn Sie den Duft mögen, stellen Sie eine kleine Verdampferschale im Schlafzimmer in Ihre Nähe und träufeln Sie Eukalyptus- oder Thymianöl hinein. So haben Sie für mehrere Stunden einen angenehmen Duft im Raum, der Ihre Atemwege befreit.