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Über das Wahrsagen

Wahrsagen wird gern als Werk von Scharlatanen bezeichnet oder schlicht in die Hokuspokus-Abteilung abgeschoben. Doch was hat es mit der alten Kunst auf sich und wie begegnet man ihr heute?

Was ist Wahrsagen eigentlich?

Wahrsagen an sich ist ein dehnbarer Begriff. Grundsätzlich ist damit die Fähigkeit gemeint, einen Blick in die Zukunft bestimmter Menschen werfen zu können. Dieser Blick bedarf allerdings einiger Informationen, die aus der Gegenwart und der Vergangenheit stammen. Der Blick ist also weniger „etwas sehen“, als vielmehr etwas schlussfolgern. Wissenschaftlich ist das Können der Wahrsager nach wie vor nicht zu erklären. Es gehört wohl eine Menge Glauben oder Aberglauben dazu, sich von einem Wahrsager die Zukunft deuten zu lassen.

Wahrsagerin

Wahrsagerin @iStockphoto/pidjoe

Methoden der Wahrsagerei

Wahrsagen ist wohl beinahe so alt wie die Menschheit selbst. Über die gesamte Geschichte der Wahrsagerei haben sich immer neue Mittel und Wege gefunden, wie man die Zukunft wohl am besten deuten bzw. erkennen kann. Heute gehört das Kartenlegen zu den beliebtesten Methoden, aber auch das Pendeln oder das Sehen in eine Kristallkugel sind weit verbreitet.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Astrologie gern in einem Atemzug mit den Wahrsagern genannt wird. Das allerdings völlig zu Unrecht. Im Gegensatz zu Wahrsagern analysiert die Astrologie den Charakter eines Menschen und erarbeitet anhand dieser Daten eine Zukunftsprognose.

Zum Wahrsagen findet jeder seine eigene Methode

Es gibt natürlich noch weitere Methoden, mit deren Hilfe Wahrsager die Zukunft erkennen wollen. Bekannt, aber heute eher wenig verbreitet ist vor allem das Lesen aus Kaffeesatz oder aus der Hand. Ferner üben sich manche Wahrsager im Werfen von Knochen, im Lesen von Rauch oder von Wasser.
Jedes dieser Werkzeuge soll ein geeignetes Mittel zum Zweck sein. Welches nun zum Einsatz kommt, hängt hauptsächlich vom persönlichen Empfinden des Wahrsagers ab.
Tatsächlich kann man die Wahrsagerei auch lernen. Ein offener Geist und ein grundsätzliches Interesse an der Esoterik sind aber die Grundvoraussetzung um irgendwann selbst den Blick in die Zukunft wagen zu können.

Fazit

An Wahrsager muss man glauben, sonst wird der Blick in die Zukunft nicht gelingen. Gläubige Menschen berichten immer wieder von Vorhersagen, die wirklich genau so eingetroffen sind. Vermutlich wird jeder für sich selbst herausfinden müssen, in wie weit die Wahrsagerei ihm einen Mehrwert bringen kann. Hat man keinen grundsätzlichen Glauben an die Fähigkeiten eines Wahrsagers, wird er kaum in der Lage sein, auch nur annähernd einen Blick in die eigene Zukunft werfen zu können.