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Neuer Wohntrend: Homegardening & Urban Gardening

Es ist allgemein bekannt: Die Natur holt sich bei jeder passenden Gelegenheit ihren Lebensraum zurück. Im Falle des Homegardenings und Urban Gardenings zieht aber vor allem auch der Mensch sehr viel Nutzen von dieser – von ihm unterstützten – Zurückeroberung. Der Trend, das Zuhause zum Garten zu machen und das städtische Leben zu begrünen, wird zur Freude vieler Hobbygärtner und Grünliebhaber immer populärer.

Vorteile der häuslichen Bepflanzung

Grüne Pflanzen sind nicht nur gut für das Raumklima, sie verbreiten allgemein gute Stimmung, bringen Urlaubsfeeling in die Wohnung, auf den Balkon oder die Terrasse und wirken sich somit wohltuend auf die Seele aus. Die Pflanzen wiederum sind in der Wohnung oder auf dem überdachten Balkon geschützt vor Unwetter und vielerlei Krankheiten. Eine Hand wäscht sozusagen die andere…

Homegardening

Homegardening @iStockphoto/Elena Elisseeva

Homegardening – Grüne Oasen in der Wohnung und am Balkon

Immer mehr wird wieder das „Homing“ modern. Die Menschen besinnen sich auf ihr Zuhause, richten es sich gemütlich und idyllisch ein und lassen ihre Freunde und lieben Verwandten an ihrem Wohnglück teilhaben. Zum schönen und behaglichen Wohnen gehört natürlich vor allem auch die Integration verschiedenster Pflanzen in die Wohnwelt. Speziell der Balkon und die Terrasse können zur Bepflanzung der unterschiedlichsten Zier-, aber auch Nutzpflanzen herangezogen werden.

Balkongarten – Von Margeritenbäumchen bis zur selbst gezüchteten Tomate

Je nach Art der Pflanze kann sie in einem schönen Terracotta-Topf, an einem Rankgitter für Kletterpflanzen oder in ein Kräuterkistchen gesetzt werden. Möglich ist alles von Mandarinen-, Kumquat- oder Limettebäumchen, Margeriten, Sonnenblumen, Efeu, wilder Wein bis hin zum Anbau von Tomaten, Erdbeeren, Zucchini, Paprika, Schnittlauch, Basilikum, Petersilie, Rosmarin, Lavendel, Himbeeren, Salat, Spinat und mehr. Ausschlaggebend ist natürlich der vorhandene Platz, den man auf dem Balkon zur Verfügung hat. Manches gedeiht sogar in der Wohnung selbst, 6 Stunden Sonnenlicht pro Tag sind aber absolutes Minium, so Gartenexperten. Doch auch die Verwendung von künstlichem Licht ist angeblich möglich.

Urban Gardening – Grüner Trend in der Stadt

Städtische Landschaft kennt man als dürre, unfruchtbare Gegend, zubetoniert und asphaltiert. Eben das genaue Gegenteil der ländlichen, fruchtbaren Vegetation. Doch in der größten Stadt besteht die Möglichkeit, der Natur wieder Platz zu bieten. Dieses Umdenken führt in vielen großen Städten – vor allem auch bereits in den USA – zur Begrünung von brachliegenden Flächen in der Stadt und zur Aufzucht von Pflänzchen in der eigenen Wohnung. Ob nun großangelegter Getreideanbau in der Stadt – für den eigenen Gebrauch oder kommerziell, einfache Topfbepflanzung auf der Terrasse oder mangels eines Balkons nur einer „Windowbox“ am Fenster – Urban Gardening ist „in“. Für Menschen mit angeborenem grünen Daumen, denen keinerlei Möglichkeit zur Bepflanzung ihrer Umgebung zur Verfügung steht, gibt es sogar gemeinsame Gartenprojekte, in deren Rahmen sie gärtnerisch tätig werden können.

Fazit

Die Bepflanzung der eigenen Wohnung, des Balkons oder gar einer Stadt dient nicht nur der Verschönerung der Häuser und der oft kargen Städtelandschaft, sondern ist vor allem auch nützlich aufgrund der schnellen Verfügbarkeit von Kräutern, Gemüse und Obst. Vor allem durch das ständige Wachsen unserer Städte ist diese Idee eine durchaus Wertvolle.

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